Krypto-Kreditkarten 2020 - Die besten Angebote im Überblick

Obgleich sie sich in den letzten Jahren enorm verbreitet haben, sind Kryptowährungen bislang noch nicht in unserem Alltag angekommen: Als allgemeines Zahlungsmittel stellen sie bislang die Ausnahme dar. Es gibt allerdings bereits einige Anbieter, die eine Marktlücke erkannt haben und daher Bitcoin-Kreditkarten bzw. Krypto-Kreditkarten in ihr Portfolio aufgenommen haben. Worum es sich dabei genau handelt und welche Angebote es gilt, stellen wir Ihnen nachfolgend genauer vor.

Kryptowährungen – warum verbindet man sie mit einer Kreditkarte?

In der Kryptobranche werden Zahlungen im Internet über das sogenannte Wallet getätigt. Das können beispielsweise Zahlungsvorgänge in Online-Shops, an Börsen oder auch einfache private Überweisungen sein. Im alltäglichen Zahlungsverkehr fristen Kryptowährungen allerdings bislang noch ein Nischendasein. Ein gutes Beispiel dafür ist Berlin: Die deutsche Hauptstadt gilt als extrem fortschrittlich und als digitales Zentrum des Landes – und trotzdem gibt es kaum mehr als 100 Akzeptanzstellen.

Problematisch ist dies vor allem für User, die ihr Vermögen teilweise in Coins investieren. Ohne Unternehmen, welche eine Verbindung zwischen den im Wallet abgespeicherten Coins sowie den möglichen Zahlungswegen der Anbieter schaffen, gibt es keine Lösung. Hier könnte eine Krypto-Kreditkarte eine wichtige Schnittstelle darstellen: Sie bringt die klassischen Vorteile einer Kreditkarte mit sich, mit der sich auf der ganzen Welt bezahlen lässt, aber bietet eben auch die Möglichkeit, die Coins aus dem eigenen Wallet zu nutzen.

Kryptokreditkarten – die besten Angebote im Überblick

Wer sich für Krypto-Kreditkarten interessiert, kann mittlerweile auf verschiedene Anbieter zurückgreifen. Dennoch ist es oft nicht einfach, einen Überblick über die einzelnen Konditionen zu erhalten. Nachfolgend listen wir die bekanntesten Anbieter mitsamt ihrer Produkte auf.

crypto.com

Der Anbieter crypto.com bietet ein attraktives Komplettpaket aus Konto, Kreditkarte, Online-Wallet, Sparplan und sogar Zinsen auf Kryptowährungen. Weiterhin bietet crypto.com ein internes Bonus-Empfehlungsprogramm sowie ein komfortables Cashback-Programm mit vielen Vorteilen. Die Gebührenstruktur ist bei diesem Anbieter nicht öffentlich ausgewiesen.

Bitwala

Bitwala bietet seinen Kunden ein Bankkonto in Verbindung mit einer Mastercard-Kreditkarte an. Dazu gibt es ein Krypto-Wallet und Trading-Möglichkeiten – somit hat der Kunde alles aus einer Hand. Besonders praktisch ist die benutzerfreundliche App, die sich auch gut für Einsteiger lohnt. Für die Kontoführung und die Kryptokreditkarte fallen bei Bitwala keine Kosten an.

Wirex Kreditkarte

Wirex bietet eine physische Visa-Kreditkarte, welche mit unterschiedlichen Krytowährungen wie XRP, Litecoin, Bitcoin und Ethereum aufgeladen werden kann. Die Wirex Kreditkarte eignet sich optimal für User, die zwar viele Umsätze tätigen, aber nur wenig Geld abheben und Wert auf ein hohes Guthaben legen. Ein großer Vorteil: Es fallen keine Gebühren für die Ausstellung, die Aktivierung, Aufladung sowie für Online-Zahlungen an. Aufladungen sind zudem bis zu einem Guthaben von 16.000 Euro unbegrenzt möglich.

Auch gibt es seit Kurzem eine Mastercard-Kreditkarte von Wirex.

Uquid

Der Anbieter Uquid bietet sowohl eine physische als auch eine virtuelle Visa-Kreditkarte, welche sich mit unterschiedlichen Kryptowährungen aufladen lässt. Das Produkt eignet sich gut für User, die viel Geld abheben und gleichzeitig Wert auf ein hohes Guthaben legen. Weiterhin ist über das KYC-Verfahren ein Upgrade auf eine Gold- oder Premiumkarte möglich. Die Abhebegebühren sind mit 2,25 Dollar vergleichsweise gering, dazu kommt eine monatliche Servicegebühr von 0,80 Cent.

Die Funktionsweise von Bitcoin-Kreditkarten

Wer das erste Mal eine Kryptokreditkarte besitzt, sollte die Unterschiede zu einer herkömmlichen Kreditkarte kennen. Bei normalen Kreditkarten gibt es genauso wie bei der Kryptokreditkarte Unterschiede bezüglich der Art des hinterlegten Guthabens.

  • Revolving-Kreditkarten bedeuten, dass der Anbieter sämtliche Zahlungen vorfinanziert und der Gesamtbetrag einmal pro Monat vom Bankkunden per Überweisung bezahlt werden muss. Bei Zahlungsverzug muss der Kunde mit zusätzlichen Zinsen rechnen.
  • Auch bei der Charge-Kreditkarte finanziert der Anbieter die Zahlungen vor. Anschließend werden diese monatlich oder vierteljährlich vom Bankkonto des Kunden abgebucht. Auch hier fallen bei nicht ausreichender Deckung Zinsen für den Kunden an.
  • Debit-Kreditkarten ähneln in ihrer Funktionsweise normalen Girokarten. Bei Zahlungen wird der Betrag sofort vom Bankkonto bzw. vom Krypto-Guthaben abgebucht.
  • Die letzte Variante ist die Prepaid-Kreditkarte, bei der der Kunde die Karte zunächst mit einem Geldbetrag auflädt. Er kann dann über dieses Geld frei verfügen und Zahlungen tätigen, bis die Karte leer ist – ein Überzug ist nicht möglich.

Echte und unechte Krypto-Kreditkarten

Echte Kryptokreditkarte

Bei einer echten Kryptokreditkarte verfügt die Karte über ein eigenes Wallet. Hier kann der Nutzer festlegen, dass Transaktionen in Fiat-Währungen, wie Euro oder Dollar, sofort zum aktuellen Kurs umgerechnet werden. Eine andere Möglichkeit ist die selbstständige Bestimmung des Tauschzeitpunkts – er kann dann einen Zeitpunkt mit einem sehr günstigen Kurs wählen. Auch eine Zahlung in Coins ist möglich, wobei dies immer von der jeweiligen Akzeptanzstelle abhängt.

Unechte Kryptokreditkarte

Bei der unechten Kryptokreditkarte lädt der Inhaber seine Karte mit einer Kryptowährung auf. Diese wird sofort nach dem Aufladen in Fiat-Währung umgerechnet und dann entsprechend auf der Karte als Guthaben gespeichert. Diese Variante ist am weitesten verbreitet, da sie vergleichsweise simpel ist. Zwar gibt es bei Angeboten häufig Wallets, diese werden jedoch getrennt vom Kartenguthaben geführt.

Allgemein sind Krypto-Kreditkarten sowohl als virtuelle Karte als auch als physische Kreditkarte für das Portemonnaie erhältlich. Virtuelle Karten reichen für die Nutzung im Internet normalerweise vollkommen aus – wer allerdings auch in Geschäften damit einkaufen möchte, kommt um eine physische Karte nicht herum.

Praktisch ist darüber hinaus, dass die Karten sich bei den meisten Anbietern ganz bequem per App verwalten, prüfen und aufladen lassen. Natürlich muss sich das Produkt für den Anbieter auch rentieren: Er macht mit den für die Karte anfallenden Gebühren Gewinn, gleichzeitig verdient er auch an der Automaten-Barabhebung sowie an eventuellen Servicegebühren, die der Kunde entrichten muss.

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