Bürgschaft

Eine Bürgschaft ist eine Vereinbarung zwischen einem Bürgen und einem Gläubiger, mit der einer dritten Person eine Sicherung gegeben werden soll. Die Anforderungen an eine Bürgschaft unterscheiden sich von Situation zu Situation.

Was ist eine Bürgschaft?

Als Bürgschaft bezeichnet man einen einseitig verpflichtenden Vertrag, welcher den Bürgen dazu verpflichtet, die Verbindlichkeiten des Hautschuldners zu erfüllen, falls dieser nicht im Stande ist, die Forderungen alleine zu tragen. Ein Bürge wird beispielsweise dann notwendig, wenn die eigenen Sicherheiten für die Aufnahme eines Kredits nicht ausreichen. Bürgschaften werden allerdings nicht nur bei vergleichsweise kleinen Tätigkeiten wie der Kreditaufnahme einer einzelnen Person benötigt. Auch Institute und Länder können Bürgschaften übernehmen. Während der Weltwirtschaftskrise hat die Bundesregierung etwa für Griechenland gebürgt. Im Regelfall kann ein Bürge durch eine entsprechende Klausel aus dem Vertrag zurücktreten. Ist diese Klausel nicht vorhanden, erlischt der Vertrag erst dann, wenn die Forderung erlischt oder ein außerordentlicher Kündigungsgrund vorliegt.