Dispositionskredit

Der Dispositionskredit ist der in Deutschland am häufigsten genutzte Kredit. Ein Dispositionskredit ist enorm unkompliziert, dafür aber in der Regel recht teuer.

Die Kreditvergabe

Ein Dispositionskredit wird in der Regel nicht beantragt sondern von der Bank einfach eingeräumt. Meist handelt es sich um einen Kreditrahmen von etwa drei Monatsgehältern. Der Dispositionskredit wird in dem Moment vergeben, zu dem der Kunde etwa am Geldautomaten Bargeld abhebt und damit sein Konto überzieht.

Die Konditionen

Die Überziehung des Girokontos ist teuer: Der Dispositionskredit kann durchaus mit 12-14 % Zinsen zu Buche schlagen, was in einer Niedrigzinsphase enorm unattraktiv ist. Die große Flexibilität muss also teuer erkauft werden.

Der vernünftige Einsatz

Der Dispositionskredit wird sinnvoller Weise genutzt, um für ein paar Tage liquide zu sein und dies so schnell wie möglich wieder auszugleichen. Um sich länger zu verschulden, ist der Dispositionskredit sicher nicht geeignet, hier sollte man einen negativen Kontostand möglichst rasch durch einen günstigeren Konsumentenkredit ablösen.