Einzugsermächtigung

Unter dem Begriff Einzugsermächtigung wird allgemein die durch einen Verbraucher erteilte Ermächtigung verstanden, Zahlungen von dem bei einem deutschen Kreditinstitut geführten Konto des Verbrauchers einzuziehen. Hierbei muss dem Verbraucher eine Frist von acht Wochen eingeräumt werden, innerhalb derer der Verbraucher eine Rückbuchung der per Einzugsermächtigung eingezogenen Beträge verlangen kann. Widerspricht der Verbraucher dem durchgeführten Einzug innerhalb dieser Frist, muss der verfügte Betrag unmittelbar dem Konto des Verbrauchers wider gutgeschrieben werden. Die klassische Einzugsermächtigung kann grundsätzlich fernmündlich, elektronisch oder schriftlich erteilt werden. Seit der Umstellung des nationalen deutschen Lastschriftverfahrens auf das einheitliche SEPA-Lastschriftverfahren, gibt es die sogenannte SEPA-Basislastschrift (SEPA Core Direct Debit), die der deutschen Einzugsermächtigung in weiten Teilen ähnlich ist. Im Gegensatz zur "alten" Einzugsermächtigung, kann die SEPA-Basislastschrift jedoch nur noch schriftlich erteilt werden, wodurch ein zusätzlicher Schutz des Verbrauchers gewährleistet werden soll.