Kontosaldo

Der Kontosaldo ist ein Begriff aus der Buchführung und definiert sich als Differenz: Kontosaldo = Haben - Soll. Das ist der Betrag, der auf dem Kontoauszug des Girokontos auf den ersten Blick erkennbar ist. Auch beim Betreten des Online-Accounts der Hausbank wird der jeweilige Kontosaldo angezeigt. Es kann sich dabei um das zur Verfügung stehende Guthaben handeln oder die Höhe der Überziehung des Kontos.

Tagessaldo und Abschlusssaldo

Der Kontosaldo variiert in ein Tagessaldo und in ein Abschlusssaldo. Jede Bank berechnet alle Buchungen tagesaktuell und ermittelt daraus den Kontostand. Der Abschlusssaldo wird nach einer definierten Planperiode errechnet. Das Handelsgesetzbuch legt dafür eine maximale Zeitspanne von einem Jahr fest. Praktisch werden alle Privatkonten einmal im Vierteljahr abgerechnet und alle Geschäftskonten monatlich.

Soll und Haben

Ist der Kontosaldo im Haben, besitzt der Inhaber des Kontos ein Guthaben. Befindet es sich dagegen im Soll, steht vor dem Betrag ein Minuszeichen. Der Kontoinhaber ist also mit seinem Konto im Minus. Das Konto ist im Soll.