Kreditwürdigkeit

Unter der Kreditwürdigkeit versteht man im Allgemeinen die Fähigkeit zur Rückzahlung von Schulden. Der Begriff findet sowohl bei natürlichen als auch bei Unternehmen und Institutionen Verwendung. Die Kreditwürdigkeit wird auch oftmals als Bonität bezeichnet.

Die Ermittlung der Kreditwürdigkeit mittels Bonitätseinstufung

Ob eine Person oder ein Unternehmen kreditwürdig ist, kann zum Beispiel mit einer sogenannten Bonitätsanalyse ermittelt werden. Diese Überprüfung zur Kreditwürdigkeit ist in aller Regel vielfältig strukturiert, um möglichst viele Risiken zu erfassen. Die Kreditwürdigkeit einer natürlichen Person oder eines Unternehmens wird anhand sogenannter Bonitätskriterien festgestellt. Diese umfassen unter anderem das Einkommen, die Schuldensituation sowie das Vermögen des potenziellen Kreditnehmers. Bei der Bewertung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen spielen zusätzlich die Eigenkapitalquote, die Rechtsform, der Cash-Flow sowie die Umsätze eine wichtige Rolle.

Die Bonität und der Kreditzins

Die ermittelte Bonität einer natürlichen Person oder eines Unternehmens kann Auswirkungen auf den Kreditzins haben. Letzten Endes beinhaltet dieser eine Risikoprämie. Bei einer schlechten Bonität sind die Kreditzinsen dementsprechend höher angesetzt als bei guter Bonität.