Verbraucherkreditgesetz

Das Verbraucherkreditgesetz wurde zum 01. Januar 20012 außer Kraft gesetzt und findet nur noch bei vor diesem Zeitraum abgeschlossenen Verträgen Geltung. Die neuen Regelungen, die dem Verbraucherkreditgesetz entsprechen, finden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) unter dem Stichwort Verbraucherdarlehensvertrag beispielsweise in § 491ff. Sie regeln die Geschäftsbeziehung zwischen gewerblichen Kreditgebern und Privatkonsumenten.

Geschäfte gemäß Verbraucherkreditgesetz bedürfen der Schriftform

Die nach dem Verbraucherkreditgesetz oder dessen Nachfolger geregelten Geschäfte bedürfen stets der Schriftform. Hierbei ist der Abschluss via E-Mail oder auch Fax ausgeschlossen. Die Nichteinhaltung der vorgegebenen Schriftform kann zur Nichtigerklärung des Kreditvertrags führen.

Nicht jedes gewährte Darlehen erfüllt die Bedingungen für einen Verbraucherdarlehensvertrag

Liegt das Verbraucherdarlehen unter 200 Euro, erfüllt dies nicht die Vorgabe für einen Verbraucherdarlehensvertrag. Die Bedingungen für einen solchen Vertrag werden unter anderem auch dann nicht erfüllt, wenn das Darlehen vom Kreditnehmer binnen einer Frist von drei Monaten oder weniger zurückgezahlt werden muss und sich die Kosten für den Kredit in einem geringen Rahmen bewegen.