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Wir wählen Kreditkarten basierend auf ihrer Qualität sowie ihren Leistungen und Gebühren aus, um sicherzustellen, dass Sie als unsere Nutzer die bestmögliche Auswahl treffen können.
Die ADAC-Kreditkarte im Test
- Mitgliedschaft beim ADAC vorausgesetzt
- Ohne Jahresgebühr im ersten Jahr
- Flexibel buchbare Zusatzpakete enthalten Tankrabatt und verschiedene Versicherungen.
- Partnerkarte und Notfallkarte
- Nutzbar als ADAC-Clubausweis
- Hohe Zinsen bei Nutzung der Teilzahlungsfunktion
- Versicherungsschutz ist nicht so umfangreich wie bei Konkurrenzprodukten.
Das ist die ADAC-Kreditkarte
Die ADAC-Kreditkarte ist eine Kreditkarte des ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club), die lange Zeit in Kooperation mit der Landesbank Berlin (LBB) herausgegeben wurde. Mittlerweile wird die Karte jedoch von Solaris SE herausgegeben.
Die ADAC Kreditkarte wird von der Solaris SE standardmäßig als Charge-Karte mit monatlicher Sammelabrechnung (100 Prozent Lastschrift, zinsfrei) herausgegeben. Karteninhaber können jedoch in der App oder im Online-Banking flexibel auf Teilzahlung (Ratenzahlung) umstellen, wodurch sie optional die Eigenschaften einer Revolving-Karte annimmt. Sie richtet sich an Mitglieder des ADAC und bietet eine Reihe von Vorteilen, die insbesondere für Autofahrer und Reisende attraktiv sind. Die Kreditkarte wird als Visa-Karte ausgegeben.
Die Kreditkarte hat alle Standardfunktionen von herkömmlichen Kreditkarten, wie weltweit kontaktlos bezahlen mit Apple Pay und Google Pay, Wunsch-PIN oder Online-Banking. Sicherheitsmaßnahmen wie Face ID oder Touch ID sind beim mobilen Zahlen natürlich genauso Standard.
Seitdem die Landesbank Berlin (LBB) als Herausgeber durch das Fintech Solaris SE abgelöst wurde, hat die ADAC Kreditkarte massiv an Attraktivität verloren. Beachten Sie vor der Beantragung zwingend diese drei Haken:
- Kundenservice-Mängel: Im Jahr 2026 häufen sich weiterhin Berichte über eine extrem schlechte Erreichbarkeit des Solaris-Kundenservice, vor allem bei der Meldung unautorisierter Abbuchungen.
- Mitgliedschafts-Zwang & teure Pakete: Die Basis-Karte ist zwar kostenlos, setzt aber eine kostenpflichtige ADAC-Mitgliedschaft (ab 54 €/Jahr) voraus. Relevante Leistungen (wie Versicherungen) müssen über teure Pakete (bis zu 118,80 €/Jahr) hinzugebucht werden.
- Teuer auf Reisen: Heben Sie mit der Karte Geld ab, zahlen Sie 3 % Gebühr (mindestens 5,00 €). Außerhalb der Euro-Zone fallen zusätzlich 1,75 % Fremdwährungsgebühren an.
Vor- und Nachteile der ADAC-Kreditkarte im Überblick
- Ohne Jahresgebühr im ersten Jahr
- Flexibel buchbare Zusatzpakete
- Partnerkarte und Notfallkarte
- Nutzbar als ADAC-Clubausweis
- Mitgliedschaft beim ADAC vorausgesetzt
- Laufende Gebühren
- Hohe Zinsen bei Nutzung des Kreditrahmens
- Versicherungsschutz ist nicht so umfangreich wie bei Konkurrenzprodukten
Gebühren und Kosten
Bei der Kreditkarte des ADAC handelt es sich um eine einfache Basis-Kreditkarte ohne Jahresgebühr im ersten Jahr. Ab dem zweiten Jahr fällt eine reguläre Grundgebühr von 1,90 € pro Monat (22,80 € pro Jahr) an. Diese Gebühr entfällt nur dann, wenn eines der kostenpflichtigen Zusatzpakete (ab 3,90 €/Monat) gebucht wird. Für die Partnerkarte fällt ab dem zweiten Jahr eine Gebühr von 0,90 € pro Monat (10,80 € pro Jahr) an. Wichtig ist zu beachten, dass die ADAC-Kreditkarten nur von ADAC-Mitgliedern beantragt werden können. Diese zahlen somit generell mindestens die jährliche Gebühr für eine Basis-Mitgliedschaft beim ADAC. Durch die ADAC-Kreditkarten ist zudem kein ADAC-Clubausweis mehr nötig.
Bezahlungen von Umsätzen in Euro sind mit der ADAC-Kreditkarte kostenfrei. Wenn Sie in einer Fremdwährung mit der Kreditkarte bezahlen, müssen Sie jedoch mit Gebühren rechnen. Bargeldauszahlungen sind immer mit hohen Kosten verbunden.
Die ADAC-Kreditkarte ist an kein Girokonto gebunden. Der Rechnungsausgleich erfolgt per Lastschrift oder Banküberweisung und ist in flexiblen Teilbeträgen möglich.
Die Leistungen der ADAC-Kreditkarte
Zu den Leistungen der Kreditkarte vom ADAC gehört ein flexibler Rechnungsausgleich. Sie können zwischen verschiedenen Prozentsätzen des fälligen Betrags wählen oder monatlich einen Geldbetrag als feste Rate zahlen. Hierbei muss allerdings der Zinssatz berücksichtigt werden, der relativ hoch liegt. Änderungen der Rückzahlungsraten oder Sonderzahlungen sind dabei jederzeit möglich.
Wenn Sie Ihre Kreditkarte im Ausland verlieren, erhalten Sie eine kostenlose Notfallkarte. Zudem genießen Sie als Inhaber der Karte einen Online-Einkaufs-Schutz, der Einkäufe erstattet, die Sie nicht getätigt haben. Der ADAC bietet eine 24-Stunden-Service-Hotline, über die Sperrungen und Änderungen der persönlichen Daten rund um die Uhr vorgenommen werden können.
Ebenso erhalten Sie den 5-Sterne-Schutz, mit dem der ADAC die Haftung übernimmt, wenn mit der verlorenen oder gestohlenen ADAC-Kreditkarte vor der Sperrung Umsätze getätigt werden.
Die Verwaltung Ihrer ADAC-Kreditkarte erfolgt im Onlineportal banking.adac-kreditkarte.de oder über die App. Die Handhabung ist unkompliziert. Unter anderem finden Sie dort alle Umsätze in Echtzeit und Ihre monatliche Abrechnung.
Zusatzleistungen der Kreditkarte
Für die Basis-Kreditkarte können Leistungspakete hinzugebucht werden. Je nach Paket werden entsprechende monatliche Gebühren berechnet. Angeboten werden folgende Zusatzleistungen:
- Paket Schutz: Karten- und Dokumentenschutz, Geldautomatenraub- und Diebstahl-Versicherung sowie Selbstbehalt-Versicherung für Carsharing und Mietwagen sowie weitere Leistungen.
- Paket Sparen: weltweit Tank-Rabatt, Rabatt auf Mietwagen im Ausland, Rabatt auf Clubmobile innerhalb Deutschlands, Cashback bei Online-Einkäufen und weitere Leistungen.
- Paket Reise: Reiseabbruch- und Reiserücktrittsversicherung, Auslandskrankenversicherung, Haftpflichtversicherung für Mietwagen im Ausland und weitere Leistungen.
- Paket Platin: Alle Leistungen der Pakete Schutz, Sparen und Reisen in Kombination.
Die Pakete können individuell gebucht werden. Die Mindestlaufzeit beträgt ein Jahr. Nach Ablauf dieses Jahres ist eine Kündigung jederzeit möglich. Außerdem können Kreditkarteninhaber jederzeit zum Paket Platin wechseln, ohne dass eine Kündigung der Einzelpakete erforderlich ist. Ebenso können die Einzelpakete nach Kündigung des Platin-Pakets ohne Mindestlaufzeit gebucht werden.
Das ADAC-Kreditkartenkonto
Ihre ADAC-Kreditkarte können Sie über ein Online-Konto direkt im Internet-Browser verwalten. Dort können Sie jederzeit Ihren Kontostand abrufen und alle erzielten Umsätze in Echtzeit einsehen. Die monatliche Abrechnung wird ebenfalls online im Kreditkarten-Banking zur Verfügung gestellt. Vorab werden Sie per E-Mail informiert, sobald eine neue Abrechnung vorliegt.
Obendrein können Sie mit dem ADAC-Kreditkartenkonto zusätzliche Funktionen nutzen, wie Änderungen Ihrer Daten oder Reklamationen von Kreditkartenumsätzen durchführen. Auch das Buchen von Paketen ist über das Kreditkartenkonto möglich. Die Handhabung des Online-Kontos ist selbsterklärend. Die Darstellung ist übersichtlich und klar strukturiert.
Kreditkarten-Banking per App
Die ADAC-Kreditkarte kann auch per Banking-App verwaltet werden. Mit der App können Sie sowohl Ihr Online-Banking betreiben als auch die Karte sperren oder vorübergehend blockieren. Zudem können Sie hierüber die Einsatzmöglichkeiten Ihrer ADAC-Kreditkarten verwalten. Die App erhalten Sie bei Google Play oder im Apple Store.
Alternativen zur ADAC-Kreditkarte
Selbst für ADAC-Mitglieder lohnt es sich, alternative Kreditkarten der Konkurrenz in Betracht zu ziehen. Viele Banken und andere Kartenherausgeber bieten ähnliche Produkte zu besseren Konditionen.
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Für wen lohnt sich die ADAC-Kreditkarte?
Ob sich eine Kreditkarte vom ADAC lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Prinzipiell ist die Karte nur empfehlenswert, wenn Sie ohnehin Mitglied des ADAC sind oder werden möchten und den Service der Organisation nutzen. Nur wegen der ADAC-Kreditkarte ist eine Mitgliedschaft nicht ratsam.
Außerdem müssen Sie die Zusatzleistungen der Kreditkarte ausnutzen, damit Sie einen finanziellen Vorteil erzielen. Das heißt, Sie müssen häufig unterwegs sein und das am besten überall in der Welt. Der Tankstellenrabatt liegt selbst voll ausgeschöpft unter der Jahresgebühr der Karte.
Erst wenn Sie auch von den Versicherungsleistungen, dem Preisnachlass bei Mietung eines Wagens im Ausland und dem Gratisversand von Tickets profitieren, rentiert sich eine Kreditkarte vom ADAC.
Doch dabei gilt: Im Vergleich zur Konkurrenz können die inkludierten Versicherungsleistungen nicht überzeugen.
Ein Kreditkarten-Vergleich lohnt sich immer. Mit unserem kostenlosen Tool können Sie bequem nach Kriterien filtern und so die für Sie perfekte Kreditkarte finden!
Unser Fazit
Um es ungeschönt auf den Punkt zu bringen: Die Zeiten, in denen die ADAC Kreditkarte (damals noch unter der LBB) als eine der besten Karten für jeden Autofahrer und Urlauber galt, sind nach dem Wechsel zur Solaris SE endgültig vorbei. Die Neuauflage der Karte ist nicht mehr uneingeschränkt zu empfehlen.
Auf der positiven Seite steht das flexible Baukastensystem. Wer als ohnehin zahlendes ADAC-Mitglied lediglich eine kostenlose Basis-Kreditkarte für den Inlandseinsatz sucht und gelegentlich vom Tank-Rabatt profitieren möchte, macht hier nichts falsch. Auch das digitale Handling über die neue Smartphone-App ist modern gelöst.
Negativ zu bewerten sind die anhaltenden Mängel beim Kundenservice der Solaris SE sowie die drastischen Kostenfallen. Wer die Karte für den Urlaub aufrüsten will, zahlt durch die teuren Zusatzpakete (wie „Reise“ oder „Platin“) schnell bis zu 118,80 € zusätzlich im Jahr. Addiert man dazu die unzeitgemäßen Gebühren für Bargeldabhebungen (3 %, mind. 5 Euro) und den Fremdwährungsaufschlag (1,75 %), entpuppt sich die Karte auf internationalen Reisen als massiver Kostentreiber.
Unsere finale redaktionelle Handlungsempfehlung:
- Trennen Sie Pannenhilfe und Finanzen: Behalten Sie Ihre reguläre ADAC-Mitgliedschaft für den Schutz auf der Straße, verzichten Sie aber auf die teuren Kreditkarten-Zusatzpakete.
- Nutzen Sie das „Zwei-Karten-System“: Sichern Sie sich für Urlaube und weltweite Zahlungen lieber eine dauerhaft gebührenfreie, echte Reisekreditkarte wie die Bank Norwegian Visa oder die Hanseatic GenialCard. Diese bieten Ihnen weltweit kostenloses Bargeld, 0 % Auslandseinsatzentgelt und starke Reiseversicherungen – völlig unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft.
FAQ – Häufige Fragen
Bei der Kreditkarte des ADAC können Sie ganz individuell wählen, welche Leistungen Ihnen wichtig sind und flexibel bestimmte Pakete buchen oder kündigen. Das macht die Kreditkarte besonders flexibel. Außerdem haben Sie die Möglichkeit die Kreditkarte im Guthaben zu führen und die monatliche Rechnung in Teilbeträgen zurückzuzahlen, auch hier erhalten Sie daher eine besondere Flexibilität. Bereits mit der Basiskarte erhalten Sie den 5-Sterne-Schutz: Der ADAC übernimmt die Haftung, wenn mit der gestohlenen oder verlorenen Kreditkarte vor der Sperrung Umsätze gemacht wurden.
Der ADAC bietet eine Basis-Kreditkarte an, deren Leistungsumfang (und Kosten) mit Zusatzpaketen erhöht werden kann. Diese Pakete heißen Sparen, Schutz, Reise und Platin. Jedes Paket setzt einen anderen Schwerpunkt, nur die Platinkarte umfasst alle angebotenen Funktionen von ADAC.
Das Basismodell der ADAC Kreditkarte ist im ersten Jahr kostenlos. Ab dem zweiten Jahr fällt eine monatliche Grundgebühr von 1,90 € (22,80 € pro Jahr) an, sofern kein kostenpflichtiges Zusatzpaket gebucht ist. Auch die Partnerkarte ist nur im ersten Jahr gebührenfrei und kostet ab dem zweiten Jahr 0,90 € pro Monat (10,80 € pro Jahr).
Sonstige Gebühren beinhalten eine Fremdwährungsgebühr und Kosten bei Bargeldabhebungen.
Lange Zeit wurde die Kreditkarte des ADAC zusammen mit der Landesbank Berlin (LBB) herausgegeben. Seit 2024 wird die ADAC-Kreditkarte von Solaris SE herausgegeben.
Die Solaris SE ist eine Bank mit Sitz in Berlin, die sich auf Bankdienstleistungen für Unternehmen und Fintechs spezialisiert hat. Die Solaris SE Bank bietet eine breite Palette von Fintech-Lösungen und API-basierten Bankdienstleistungen an, die es Unternehmen ermöglichen, finanzielle Produkte und Dienstleistungen in ihre eigenen Plattformen zu integrieren.




