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Wir wählen Kreditkarten basierend auf ihrer Qualität sowie ihren Leistungen und Gebühren aus, um sicherzustellen, dass Sie als unsere Nutzer die bestmögliche Auswahl treffen können.
Kostenlose Kreditkarte – der Vergleich
Kostenlose Kreditkarten im Vergleich
Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein, wenn Banken oder Finanzdienstleister kostenlose Kreditkarten anbieten. Im Alltag kann sie beispielsweise zum mobilen Bezahlen mit dem Smartphone, zum Bezahlen beim Online-Shoppen oder zum weltweit freien Abheben von Bargeld eingesetzt werden. Allerdings gilt es abzuwägen, ob das jeweilige Angebot tatsächlich einen finanziellen Mehrwert bietet.
Im Allgemeinen sind kostenlose Kreditkarten neben den Grundfunktionen nur mit wenigen weiteren nennenswerten Leistungsmerkmalen ausgestattet. Hinzu kommt, dass die Karten trotz der Bezeichnung „kostenlose Kreditkarte“ keinesfalls komplett ohne Gebühren auskommen. Zwar müssen Sie für die Kreditkarte keine Jahresgebühr entrichten. Zusätzliche Kosten wie Zinsen, Gebühren beim Bargeldabheben an Geldautomaten oder Fremdwährungsgebühren können dagegen hinzukommen.
Damit Sie als Verbraucher nicht überrascht werden, sollten Sie daher nicht nur die jährliche Gebühr, sondern auch alle weiteren Kosten und Gebühren bei der Auswahl der individuell besten Kreditkarte im Blick behalten. Hier ein Vergleich kostenloser Kreditkarten, die Sie definitiv in die engere Auswahl aufnehmen sollten.
DKB-Visa-Debitkarte
Die Visa-Debitkarte der DKB ist besonders für Käufer interessant, die neben einer kostenlosen Kreditkarte auch ein (unter Bedingungen) kostenloses Girokonto suchen – die Deutsche Kreditbank bietet beides im Paket an. Die Debitkarte der DKB ist also nur für Inhaber eines DKB-Girokontos verfügbar. Es gilt unbedingt, den monatlichen Mindestgeldeingang zu beachten, da nur so der Bonus als Aktivkunde gewährt wird und Anspruch auf bestimmte Vorteile nur mit diesem Status besteht.
Wer über 28 Jahre alt ist und keinen Mindestgeldeingang von 700 € im Monat aufweisen kann, zahlt eine monatliche Kontoführungsgebühr von 4,50 €. Außerdem gilt es unbedingt, zwischen der kostenlosen Debitkarte und der echten DKB-Visa-Kreditkarte zu unterscheiden, denn letztere kostet optional 2,49 € pro Monat.
Bargeldbezug sowie Bezahlungen sind mit der Karte für Aktivkunden kostenfrei. Bargeldabhebungen sind nicht nur an Geldautomaten möglich, sondern auch bei zahlreichen Partnern wie Rewe. Vorgeschrieben ist beim Abheben am Automaten allerdings ein Mindestbetrag von 50 €. Kunden ohne Aktivstatus zahlen in Deutschland ab der 4. Bargeldabhebung im Monat eine Gebühr von je 2,20 € pro weiterer Abhebung. Für Abhebungen und Bezahlvorgänge außerhalb des Euro-Währungsraums ist zudem ein Auslandseinsatzentgelt von 2,20 % zu entrichten.
Aktivkunden haben zudem Anspruch auf ein sogenanntes Notfallpaket für ihre Visa-Karte. Bei Kartenverlust wird auf dem schnellstmöglichen Weg eine Ersatzkarte sowie Bargeld bereitgestellt. Die Verknüpfungsmöglichkeit der Karte mit Apple Pay und Google Pay auf dem Smartphone und damit der Einsatz im Internet sorgen für bequemes Bezahlen per Smartphone. Natürlich können Sie auch Ihre persönliche Wunsch-PIN verwenden.
Da Sie mit der DKB-Karte gebührenfrei Bargeld abheben können – auch außerhalb der Eurozone – und ein kostenloses Girokonto inklusive ist, handelt es sich unserer Meinung nach um eine der besten kostenlosen Kreditkarten. Jedoch sollten Sie beachten, dass die Debitkarte keinen Kreditrahmen besitzt, und daher z. B. für die Mietwagenkaution oft abgelehnt wird.
Gebührenfrei-Mastercard-Gold
Insbesondere für Kunden, die viel im außereuropäischen Ausland unterwegs sind, kann die Mastercard-Gold der Advanzia Bank eine sinnvolle Ergänzung für das Kartenportfolio sein. Für diese Karte wird weder eine Jahresgebühr erhoben, noch werden Bezahlvorgänge in Fremdwährungen bepreist. Somit können Sie mit der kostenlosen Kreditkarte an über 35 Millionen Akzeptanzstellen kostenfrei bezahlen.
Anders verhält sich die Sache beim Geldabheben. Zwar fallen tatsächlich auch hier keine Gebühren an, jedoch berechnet die Advanzia Bank einen Zinssatz von 24,69 % ab dem ersten Tag der Abhebung für diese Verfügungen. Die manuelle Überweisung ist der Standard-Abrechnungsweg.
Ein unbestrittener Vorteil dieser Kreditkarte ist das ohne zusätzliche Gebühren enthaltene Versicherungspaket. Es umfasst neben der Reiseversicherung auch eine Reisegepäckversicherung sowie eine Auslandskranken- und ‑unfallversicherung. Um diesen Versicherungsschutz zu nutzen, müssen lediglich 50 % der Transportkosten mit der Mastercard Gold bezahlt werden. Der Versicherungsschutz gilt nur für Reisen von maximal 90 Tagen und enthält einen Selbstbehalt je nach Schadensfall (z. B. 100 € bis 20 % Selbstbeteiligung).
Vielreisende, die Wert auf eine vernünftige und kostenlose Reiseabsicherung legen und denen das aufwendige Abrechnungssystem nicht zu kompliziert ist, haben mit der Mastercard Gold der Advanzia Bank eine solide Alternative.
easybank Visa-Kreditkarte (ehemals Barclays)
Die Visa-Kreditkarte der easybank ist der direkte Nachfolger der Barclays Visa, nachdem das Deutschland-Geschäft der Briten Anfang 2026 von der österreichischen BAWAG Group (easybank) übernommen wurde. Für Kunden in Deutschland handelt es sich hierbei um eine der attraktivsten Standalone-Kreditkarten auf dem Markt: Die Karte wird komplett ohne angebundenes Girokonto ausgegeben und Sie müssen Ihr bestehendes Girokonto nicht wechseln. Zudem besticht die Karte durch eine dauerhaft entfallende Jahresgebühr, unabhängig von einem Mindestumsatz.
Auch beim alltäglichen Einsatz und auf Reisen glänzt die easybank Kreditkarte mit Premium-Konditionen, die man sonst oft nur bei teuren Karten findet: Es fallen weltweit keine Fremdwährungsgebühren an. Der Bargeldbezug ist ebenfalls weltweit gebührenfrei möglich, solange Sie den vorgegebenen Mindestabhebebetrag von 50 Euro am Automaten beachten.
Für die bequeme Nutzung im Alltag bietet die easybank eine hervorragende App-Integration. Die Karte lässt sich problemlos mit Apple Pay und Google Pay verknüpfen, was das kontaktlose Bezahlen via Smartphone oder Smartwatch extrem komfortabel macht. Da es sich um eine echte Kreditkarte (Charge-/Revolving-Card) mit einem eigenen Kreditrahmen handelt, genießt sie weltweit eine exzellente Akzeptanz. So können Sie mit der easybank Visa im Gegensatz zu reinen Debitkarten problemlos Mietwagen buchen oder Hotelkautionen hinterlegen, da der Betrag auf der Karte lediglich geblockt wird.
Ein wichtiges Detail gibt es jedoch bei der Rückzahlung zu beachten: Die easybank gewährt Ihnen ein extrem langes, zinsfreies Zahlungsziel von bis zu 59 Tagen. Allerdings ist die monatliche Rückzahlung per Lastschrift standardmäßig auf eine Teilzahlung (z. B. 3 %) eingestellt, bei der hohe Kreditzinsen von über 20 % p.a. anfallen. Wer den vollen Rechnungsbetrag automatisch zu 100 % per Lastschrift einziehen lassen möchte, zahlt für diesen Service mittlerweile eine Gebühr von 2,00 Euro pro Monat. Um die Karte wirklich zu 100 % kostenlos zu nutzen, empfiehlt es sich daher, die Rechnung jeden Monat selbst per manueller Überweisung von Ihrem Girokonto auszugleichen.
Bank Norwegian Visa
Die Visa-Karte der Bank Norwegian hat sich in den letzten Jahren zu einem absoluten Spitzenreiter unter den kostenlosen Reisekreditkarten auf dem deutschen Markt entwickelt. Ähnlich wie bei der easybank handelt es sich hierbei um eine Standalone-Kreditkarte: Sie müssen kein neues Girokonto eröffnen, sondern können die Karte bequem mit Ihrem bestehenden Hausbankkonto verknüpfen. Die Bank Norwegian verzichtet dabei dauerhaft und bedingungslos auf eine Jahresgebühr.
Ihre wahren Stärken spielt diese Karte auf Reisen aus, denn die Gebührenstruktur ist extrem kundenfreundlich gestaltet. Es fallen weltweit keinerlei Fremdwährungsgebühren an, sodass Sie im Nicht-EU-Ausland ohne den sonst üblichen Aufschlag von rund 2 % bezahlen können. Auch Bargeldabhebungen an Geldautomaten sind rund um den Globus komplett gebührenfrei. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten verzichtet die Bank Norwegian bei Abhebungen sogar auf einen festen Mindestabhebebetrag, was Ihnen maximale Flexibilität bei der Bargeldbeschaffung verschafft.
Das unangefochtene Alleinstellungsmerkmal dieser kostenlosen Kreditkarte ist jedoch das inkludierte Reiseversicherungspaket. Zahlen Sie mindestens 50 % Ihrer Transportkosten (z. B. Flug oder Mietwagen) oder der Übernachtungskosten mit der Norwegian Visa, sind Sie und Ihre Familie durch eine Reiserücktrittsversicherung, eine Reisegepäckversicherung sowie eine Auslandskrankenversicherung geschützt – ein Service, der sonst fast ausschließlich teuren Premium-Kreditkarten vorbehalten ist. Zudem handelt es sich um eine echte Kreditkarte mit Verfügungsrahmen, die bei Autovermietungen zur Kautionshinterlegung problemlos akzeptiert wird. Apple Pay und Google Pay werden für kontaktloses Bezahlen selbstverständlich unterstützt.
Ein kleiner Wermutstropfen findet sich bei der Abrechnung: Die Bank Norwegian bietet Ihnen ein zinsfreies Zahlungsziel von bis zu 45 Tagen. Um teure Kreditzinsen für eine Teilzahlung zu vermeiden, müssen Sie Ihre Rechnung pünktlich begleichen.
Hanseatic Bank GenialCard (Visa)
Die GenialCard der Hanseatic Bank gilt als Allrounder unter den gebührenfreien Visa-Kreditkarten in Deutschland. Die Karte ohne Girokonto erfordert keinen bestimmten monatlichen Mindestumsatz, um gebührenfrei zu bleiben. Sie eignet sich daher sowohl als Begleiter für den Alltag als auch als reine Backup-Karte für den Urlaub.
Auch diese Karte kommt ohne Auslandseinsatzentgelt aus und das Abheben von Bargeld ist an Geldautomaten im In- und Ausland komplett kostenfrei. Ähnlich wie bei der easybank müssen Sie hierbei jedoch beachten, dass die Hanseatic Bank einen Mindestabhebebetrag von 50 Euro pro Transaktion vorschreibt (Beträge darunter sind am Automaten nicht gebührenfrei abhebbar).
Als echte Charge-Kreditkarte mit bonitätsabhängigem Kreditrahmen wird sie – genau wie die norwegische und britische Konkurrenz – problemlos für Kautionsblockungen bei Hotels und Autovermietungen akzeptiert.
Der wohl größte Vorteil der GenialCard liegt jedoch in ihrer extrem fairen und transparenten Rückzahlungsstruktur. Im Gegensatz zur easybank (wo dieser Service 2,00 € kostet) oder der Bank Norwegian (wo oft manuell überwiesen werden muss), können Sie bei der Hanseatic Bank in der App einen automatischen 100-Prozent-Lastschrifteinzug von Ihrem Girokonto einstellen – und zwar völlig kostenlos. Sobald Sie diese „Vollzahlung“ im Online-Banking aktiviert haben, wird der Rechnungsbetrag jeden Monat automatisch abgebucht. Sie laufen somit nie Gefahr, versehentlich in die sehr hohen Teilzahlungszinsen (oft über 22 % p.a.) der Bank zu rutschen.
Weitere empfehlenswerte kostenlose Karten
Im Folgenden finden Sie noch mehr kostenlose Kreditkarten. Wir möchten Ihnen zudem unseren kostenlosen Kreditkarten-Vergleich empfehlen. Hier können Sie nach kostenlosen Kreditkarten suchen und die angezeigten Suchergebnisse zugleich nach zusätzlichen Kriterien wie Mobile Payment, dem Bezahlen im Internet mit Google Pay oder Apple Pay oder dem Kreditrahmen filtern. So finden Sie schnell die beste kostenlose Kreditkarte für Ihre ganz persönlichen Ansprüche.
Kostenlose Kreditkarten: Vor- und Nachteile
- Preiswertes und weltweit flexibles Zahlungsmittel
- Sinnvoll für Einsteiger und junge Menschen
- Lohnenswert bei gelegentlicher Nutzung
- Besonders attraktiv, wenn Versicherungen oder Cashbacks integriert sind
- Eingeschränkte Zusatzleistungen
- Oft höhere Sollzinsen
- In der Regel niedrigeres Kreditlimit
- Häufig höhere Gebühren
- Kundenservice oftmals eingeschränkt
Kostenlose Karten mit Girokonto
Bei vielen Banken kommt eine kostenlose Kreditkarte nur in Verbindung mit einem Girokonto. In diesem Fall ist der Erhalt der kostenlosen Kreditkarte an die Eröffnung eines Girokontos geknüpft. Auch wenn viele dieser Konten meist ebenfalls gebührenfrei sind, sollte der Kunde dennoch immer auf mögliche Kontoführungsgebühren achten.
Wenn Sie kein neues Konto eröffnen möchten, finden Sie in unserem Ratgeber zu Kreditkarten ohne Girokonto die passenden Alternativen.
Da diese Kombination oft von Direktbanken angeboten wird, sollten Sie überdies beachten, dass solche Karten und Konten oft nur digital verwaltet werden können, was für manche Käufer eine Einschränkung darstellen kann. Wer großen Wert auf persönliche Betreuung und den Service einer Filialbank legt, wird bei solchen Anbietern nicht die passende Lösung finden. In diesem Fall ist es ratsam, sich nach Angeboten ohne Girokonto umzusehen, bei denen möglicherweise auch eine kostenlose Kreditkarte erhältlich ist, aber zusätzlich auch der Komfort einer Filialbank geboten wird.
Kostenlose Prepaid-Kreditkarten
Wer sich für eine Prepaid-Kreditkarte entscheidet, muss sich keine Sorgen darüber machen, die Kreditkartenrechnung am Monatsende begleichen zu müssen. Denn bei einer kostenlosen Kreditkarte in Form einer Prepaid-Karte wird zunächst ein bestimmtes Guthaben auf die Karte geladen, bevor Sie überhaupt eine Zahlung vornehmen können.
Allerdings heißt das auch, dass Sie über keinen Kredit verfügen, was die finanzielle Flexibilität einschränken kann. Dafür behalten Sie aber die volle Kontrolle über Ihre Ausgaben. Sie geben nur das aus, was Sie im Voraus auf die Karte geladen haben.
Kostenlose Karten mit Zusatzleistungen
Bei der regelmäßigen Nutzung einer Kreditkarte kann es sich lohnen, eine Karte zu wählen, die mit zusätzlichen Vorteilen und Zusatzleistungen ausgestattet ist. Einige Karten bieten etwa Online-Reiseguthaben oder spezielle Angebote wie American Express Offers, die für Vielreisende oder regelmäßige Online-Shopper von großem Wert sein können.
Zusätzlich bieten viele Kreditkarten auch wertvolle Versicherungsleistungen, wie eine Auslandsreise-Krankenversicherung. Für Reisende, die regelmäßig ins Ausland fliegen, ist diese Versicherung eine sinnvolle Absicherung. In solchen Fällen kann die Kreditkarte also nicht nur als Zahlungsmittel dienen, sondern auch als eine wichtige Sicherheitsmaßnahme.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Kreditkarten mit solchen Zusatzleistungen oft nur gegen einen Jahresbeitrag erhältlich sind.
Versteckte Kosten
Gebühren für Bargeld und Zahlungen
Vereinzelt locken Anbieter mit Kreditkarten ohne jährliche Gebühr, doch auf den zweiten Blick zeigen sich zahlreiche Kosten, die bei Nutzung der Karte entstehen: Zwar entfällt die Jahresgebühr, jedoch summieren sich häufig die Gebühren beim Geldabheben oder Transaktionen in Fremdwährungen zu einem erheblichen Kostenblock.
Es gilt daher, sich vorab genau über die Preisstruktur der jeweiligen Karte zu informieren. Nur so vermeiden Sie eine mögliche Kostenfalle. Zudem sollten Sie darauf achten, dass manche Karten nur im ersten Jahr kostenlos sind, dann fällt auch für sie eine Jahresgebühr an.
Ausgleich der Kreditkartenrechnung
Ferner ist es bei verschiedenen Anbietern nicht üblich, die monatliche Abrechnung automatisiert vom Girokonto abzubuchen. In diesem Fall ist der regelmäßige Ausgleich der getätigten Kreditkartenumsätze selbstständig anzuweisen. Geht die Aufforderung zur Zahlung in der allgemeinen Flut von E-Mails unter, kann ein Versäumnis zu teilweise horrenden Kosten führen, da die in diesem Fall berechneten Zinsen oft über dem Marktniveau liegen.
Ebenso verhält es sich mit den gerne angebotenen Ratenzahlungen. Scheinbar bequeme Zahlungsvereinbarungen von wenigen Euro im Monat wirken zwar auf den ersten Blick interessant. Jedoch gleicht diese Art der Rückzahlung einem Ratenkredit. Die Vorteile einer kostenlosen Karte werden somit schnell relativiert.
Diese Kostenpunkte sind wichtig
Die Gebühren für eine Kreditkarte setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Dabei mag die Jahresgebühr zwar häufig den größten Teil der Kosten ausmachen. Doch damit die kostenlose Kreditkarte kostengünstig bleibt, gibt es weitere Kostenpunkte zu beachten:
- Zinsen: Eine der größten Kostenfaktoren bei der Nutzung einer Kreditkarte. Sollzinsen und effektiver Jahreszins können zu erheblichen Mehrkosten führen.
- Gebühren für Bargeld: Wer seine Kreditkarte regelmäßig zum Abheben von Bargeld nutzt, sollte sich der Gebühren beim Abheben von Geld bewusst sein, die sowohl im Inland als auch im Ausland anfallen.
- Fremdwährungsgebühren: Viele Kreditkartenanbieter berechnen zusätzlich ein Auslandseinsatzentgelt, wenn die Karte für Zahlungen außerhalb des Heimatlandes oder in einer Fremdwährung verwendet wird.
- Ersatz- oder Partnerkarten: Auch die Kosten für Ersatz- oder Partnerkarten sollten nicht unterschätzt werden. Wenn die Kreditkarte verloren geht oder gestohlen wird, stellen viele Anbieter eine Ersatzkarte aus, oft gegen eine Gebühr. Auch für die Ausstellung zusätzlicher Partnerkarten können zusätzliche Kosten anfallen.
Konditionen für Kreditkarten ändern sich laufend. Deshalb ist es ratsam, immer wieder die aktuellen Angebote auf dem Markt zu prüfen. Oft findet sich schnell ein besseres Angebot, das noch mehr den eigenen Bedürfnissen entspricht. Auch die persönlichen Anforderungen können sich mit der Zeit ändern und somit eine Kreditkarte mit anderen Leistungsangeboten attraktiver machen.
Unser Fazit
Möchten Sie herausfinden, welche die beste kostenlose Kreditkarte für Sie persönlich ist, sollten Sie diverse Aspekte betrachten.
Überlegen Sie zunächst, welche Leistungen Sie von der Karte erwarten. Karten ohne Jahresgebühr haben zumeist weniger Zusatzleistungen. Oftmals lohnt sich die Zahlung einer jährlichen Grundgebühr für mehr Leistungsumfang.
Achten Sie außerdem auf die Konditionen: Karten ohne Jahresgebühr haben oft versteckte Kosten, durch die eine echte Kostenersparnis ausbleiben kann.
Ganz gleich, ob nun Kreditkarte mit oder ohne Jahresgebühr – achten Sie stets auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Häufig gestellte Fragen – FAQ
Tatsächlich bedeutet eine kostenlose Kreditkarte nicht, dass gar keine Gebühren für die Karte anfallen. Die Karten haben keine Jahresgebühr, aber dafür kommen häufig Gebühren für den Bargeldbezug innerhalb und/oder außerhalb der Eurozone oder den Auslandseinsatz hinzu. Ebenso entstehen Kosten, wenn Sie Ihre Einkäufe mit einer Teilzahlungsfunktion begleichen. Diese werden in Form von Sollzins und effektivem Jahreszins berechnet.
Ja, es gibt Kreditkarten ohne Jahresgebühr, die auch mit relativ niedrigen Zinsen ausgestattet sind. Diese Karten sind besonders attraktiv für Personen, die keine regelmäßigen Jahresgebühren zahlen möchten, aber trotzdem von den Vorteilen einer Kreditkarte profitieren wollen. Die Zinsen bei solchen Karten können je nach Anbieter und Bonität des Karteninhabers variieren, aber viele Banken bieten Karten an, die im Vergleich zu traditionellen Kreditkarten mit hohen Zinsen günstiger sind.
Sie können Zinsen auch ganz umgehen, wenn Sie auf die Teilzahlungsoption verzichten und den Saldo immer vollständig und fristgerecht ausgleichen.
Für jede Kreditkarte wird ein Referenzkonto benötigt, sofern es sich nicht um reine Prepaid-Kreditkarten handelt. Das gilt auch für Karten ohne Jahresgebühr. Nicht jede Kreditkarte ist jedoch an ein bestimmtes Konto gebunden. Einige Anbieter geben Karten nur in Verbindung mit einem Girokonto heraus, andere haben Kreditkarten im Angebot, die mit jedem beliebigen Girokonto gekoppelt werden können.
Der Hauptunterschied zwischen einer Charge-Karte und Revolving-Karten besteht darin, wie der ausstehende Betrag zurückgezahlt wird: Bei einer Charge-Karte muss der gesamte Betrag monatlich zurückgezahlt werden, während bei einer Revolving-Karte der Betrag über mehrere Monate verteilt werden kann, wobei Zinsen anfallen.
Visa und Mastercard sind die beiden größten Zahlungsnetzwerke weltweit, und tatsächlich gibt es für den Endverbraucher in der Praxis kaum einen Unterschied.
Unterschiede bezüglich Zusatzleistungen und Konditionen sind meist auf die herausgebenden Banken zurückzuführen. Bei der Entscheidung für die passende Kreditkarte ist die Frage nach Visa oder Mastercard also weniger entscheidend als die Frage nach der herausgebenden Bank, sowie die Frage nach Debitkarte oder echter Kreditkarte.


