Wie wir unser Geld verdienen
Bei kreditkarte24.de finanzieren wir unsere Dienstleistungen durch transparente Partnerprogramme mit Kreditkartenanbietern.
Wenn ein Nutzer über unsere Website eine Kreditkarte beantragt und sein Antrag genehmigt wird, erhalten wir in einigen Fällen eine Provision vom Kreditkartenanbieter. Diese Vergütung hat jedoch keinerlei Einfluss auf unsere Bewertungen, Empfehlungen oder Platzierungen von Kreditkarten.
Wir wählen Kreditkarten basierend auf ihrer Qualität sowie ihren Leistungen und Gebühren aus, um sicherzustellen, dass Sie als unsere Nutzer die bestmögliche Auswahl treffen können.
Kreditkarte mit Guthabenzins im Vergleich
Die besten Karten mit Guthabenzins
Classic Karte 5 €
Mirror Karte 50 €
- Kreditkarten mit Zinsen auf Guthaben bieten eine bequeme Möglichkeit, mit der eigenen Kreditkarte etwas Geld zu verdienen.
- Inhaber solcher Karten profitieren von Flexibilität bei Zahlungen und einer einfachen Verwaltung.
- In der Regel müssen Nutzer jedoch mit vergleichsweise niedrigen Zinsen rechnen. Ein Vergleich verschiedener Anbieter ist unverzichtbar.
- Oft fallen andere Gebühren zudem höher aus, was den tatsächlichen Mehrwert schnell relativieren kann.
- Auch variable Zinssätze können den erwarteten Gewinn vermindern, daher sollte man vorher genau die geltenden Konditionen prüfen.
Kreditkarten bieten ihren Besitzern so einige Vorteile. Neben Reise-Kreditkarten und Karten mit Startguthaben gibt es auch Karten, mit denen Sie Zinsen auf Ihr Guthaben erhalten. So können Sie Ihr Vermögen vermehren und zugleich von den Vorteilen einer Kreditkarte profitieren. In unserem Vergleich finden Sie die besten Kreditkarten mit Guthabenzinsen!
Seit dem 1. Juni 2026 läuft eine große Zinsaktion: Die Lufthansa Miles & More Credit Cards (Blue und Gold) verzinsen Guthaben auf dem Kartenkonto bis zum 30. November 2026 mit 2,1 % p.a.!
Kreditkarten mit Guthabenzins
Kreditkarten mit Guthabenverzinsung funktionieren wie ein Tagesgeldkonto: Sobald der Inhaber ein Guthaben auf sein Kreditkartenkonto lädt, erhält er dafür von der Bank oder der ausgebenden Kreditkartengesellschaft Zinsen (in der Regel bereits ab dem ersten Euro). Zwar sind diese Zinsen meist nicht besonders hoch, abhängig vom Guthaben auf der Karte können sie jedoch in geringem Maße gewinnbringend sein.
Aktuell bestes Angebot in diesem Bereich ist die Trade Republic Visa Debitkarte. Sie verzinst das gesamte nicht investierte Cash-Guthaben, von dem auch direkt mit der Karte bezahlt werden kann, aktuell mit 2,25 % p.a. (angepasst an den EZB-Einlagensatz von Juni 2026).
Prepaid-Karten mit Guthaben-Zins
Eine spezielle Form der Kreditkarte ist die sogenannte Prepaid-Kreditkarte. Bei dieser Karte muss zunächst ein Guthaben eingezahlt werden, bevor sie beispielsweise in Geschäften zur Bezahlung eingesetzt werden kann. Der große Vorteil dieser Kreditkarte ist, dass nie mehr Geld ausgegeben werden kann, als tatsächlich vorhanden ist. Eine Überschuldung ist damit unmöglich. Die Karten gibt es sowohl als Visa-Kreditkarte als auch als Mastercard.
Ein weiterer Vorteil ist die Guthabenverzinsung bei solchen Karten. Je nach Bank wird ein bestimmter Prozentsatz an Habenzinsen gewährt, der für das Guthaben auf der Kreditkarte anfällt. Diese Zinsen fallen so lange an, wie sich das Guthaben auf der Karte befindet. Statt hoher Kreditzinsen zahlen zu müssen, profitiert der Inhaber von einer variabel verzinsten Guthabenverzinsung.
Eingezahlt wird in der Regel per Überweisung oder Dauerauftrag. Dann kann die Karte, wie jede andere Kreditkarte, auch zur Bezahlung im In- oder Ausland genutzt werden. Ist das Guthaben aufgebraucht, sind keine Zahlungen mehr möglich. Für Menschen mit geringem Einkommen oder mit negativem Schufa-Eintrag ist eine Prepaid-Karte außerdem oft die einzige Möglichkeit, eine Kreditkarte zu erhalten.
Klassische Karten mit Guthabenzins
Neben Prepaid-Kreditkarten gibt es auch herkömmliche Kreditkarten, die Guthabenzinsen bieten. Bei Charge-Karten oder Revolving-Kreditkarten erfolgt die Verzinsung des Guthabens über ein Kreditkartenkonto, auf das der Kartenbesitzer Guthaben einzahlen kann. Das ist vor allem für Personen sinnvoll, die gerne vom Kreditrahmen der Karte Gebrauch machen möchten. z.B. bei einer kostenintensiven Anschaffung. Eine Kreditkarte mit Guthabenzinsen ist somit doppelt nützlich: Kunden können von den Vorteilen einer klassischen Kreditkarte profitieren und gleichzeitig sparen. Auch herkömmliche Kreditkarten gibt es als Visa- oder Mastercard.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass häufig ein Höchstbetrag festgelegt ist, der verzinst werden kann. Wenn dieser Betrag überschritten wird, hat der Kunde keinen Anspruch mehr auf Guthabenverzinsung. Die genauen Beträge variieren je nach Kreditkartenanbieter und sind in der Regel im Preis-Leistungs-Verzeichnis aufgeführt. Kunden sollten zudem wissen, dass alle Salden aus dem Guthaben des Kreditkartenkontos beglichen werden. Je weniger Geld auf dem Konto liegt, umso geringer fallen demnach die Zinsen aus. Denn an jedem Tag, an dem Geld auf dem Kreditkartenkonto liegt, erzielt der Karteninhaber einen Gewinn.
Vor- und Nachteile der Kreditkarte mit Guthabenzins
Kreditkarten mit Guthabenzinsen bieten sowohl Vorteile als auch Nachteile. Im Folgenden haben wir einen Überblick für Sie zusammengestellt:
Vorteile
Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Sie Zinsen auf Ihr Guthaben erhalten. Das bedeutet, dass das Geld, das Sie auf Ihrem Kreditkartenkonto parken, ein wenig wächst. Besonders vorteilhaft kann dies sein, wenn Sie die Karte nicht regelmäßig nutzen und das Guthaben über einen längeren Zeitraum liegen bleibt.
Zudem haben Sie mit einer solchen Karte eine gewisse Flexibilität, da Sie Ihr Guthaben jederzeit für Zahlungen verwenden können, ohne ein separates Sparkonto führen zu müssen. Im Vergleich zu klassischen Sparkonten können die Guthabenzinsen auf der Kreditkarte je nach Anbieter höher sein, auch wenn sie in der Regel nicht sehr hoch ausfallen.
Ein weiterer Vorteil liegt in der einfachen Verwaltung. Wenn Sie Guthaben auf der Karte haben, können Sie es dort direkt für Zahlungen nutzen und müssen sich nicht um die Verwaltung von mehreren Konten kümmern. Alles erfolgt an einem Ort, was die Übersichtlichkeit und Handhabung vereinfacht.
Nachteile
Jedoch gibt es auch einige Nachteile, die Sie berücksichtigen sollten. Ein wesentlicher Nachteil ist, dass die Guthabenzinsen auf Kreditkarten in der Regel sehr niedrig sind. Der Gewinn, den Sie dadurch erzielen, fällt oft gering aus, insbesondere im Vergleich zu vielen Tagesgeldkonten.
Hinzu kommt, dass Kreditkarten mit Guthabenzinsen häufig hohe Jahresgebühren oder zusätzliche Kosten haben, die den Vorteil der Zinsen wieder relativieren können.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Zinsen auf das Guthaben nicht immer sofort gutgeschrieben werden. In der Regel erfolgt die Zinsgutschrift monatlich oder sogar vierteljährlich, was den Nutzen der Zinsen verringern kann. Außerdem sind die Zinssätze auf Guthaben oft variabel, was bedeutet, dass sie sich ändern können. Es besteht daher das Risiko, dass die Bank die Zinsen senkt, wodurch der Vorteil der Karte sinkt.
Zusätzlich sollten Sie bedenken, dass Sie die Zinsen auf Ihr Guthaben nur so lange erhalten, wie das Geld auf der Karte verbleibt. Wenn Sie Ihr Guthaben ausgeben, verlieren Sie den potenziellen Gewinn aus den Zinsen. Das bedeutet, dass die Zinsen nur dann einen Vorteil bringen, wenn Sie das Guthaben auf der Karte lassen und es nicht regelmäßig verwenden.
Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten
Bei der Auswahl einer Kreditkarte mit Guthabenzins gibt es mehrere Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten, um sicherzustellen, dass die Karte zu Ihren Bedürfnissen passt und Sie den maximalen Nutzen daraus ziehen können. Hier sind einige wichtige Punkte, auf die Sie achten sollten:
- Höhe des Guthabenzinses: Achten Sie darauf, wie hoch der Zinssatz ist, den die Kreditkarte auf Ihr Guthaben zahlt. Kreditkarten mit Guthabenzinsen bieten in der Regel niedrigere Zinsen im Vergleich zu Tagesgeldkonten, aber es gibt Unterschiede zwischen den Anbietern.
- Zinsgutschrift: Erkundigen Sie sich, wie oft die Zinsen auf Ihr Guthaben gutgeschrieben werden. Einige Karten zahlen die Zinsen monatlich, andere vierteljährlich oder sogar jährlich.
- Gebühren und Kosten: Überprüfen Sie, ob die Karte Jahresgebühren oder andere zusätzliche Kosten hat. Hohe Gebühren können den Nutzen der Guthabenzinsen schnell zunichtemachen.
- Mindestguthaben und Zinsberechnung: Manche Kreditkartenanbieter setzen ein Mindestguthaben voraus, um Zinsen zu erhalten. Andere berechnen die Zinsen möglicherweise nicht auf den gesamten Betrag, sondern nur auf das überschüssige Guthaben.
- Variabilität der Zinsen: Achten Sie darauf, ob der Guthabenzins fest oder variabel ist. Ein variabler Zinssatz kann sich nach Belieben des Anbieters ändern, was zu einem unerwarteten Rückgang der Zinsen führen könnte.
- Flexibilität der Nutzung: Überlegen Sie, wie flexibel die Karte ist, insbesondere wenn es darum geht, Ihr Guthaben zu verwenden. Einige Kreditkarten ermöglichen es Ihnen, das Guthaben schnell und unkompliziert für Zahlungen zu nutzen, während andere möglicherweise Einschränkungen oder Gebühren haben, wenn Sie Ihr Guthaben abheben oder verwenden möchten.
Alternativen zur Kreditkarte mit Guthabenzins
Wer anstatt einer Guthabenverzinsung lieber Kreditkarten mit umfangreichen Zusatzleistungen wie Reiseversicherung, Concierge-Service oder weltweit gebührenfrei Bargeld abheben möchte, für den sind folgende Alternativen interessant. Unsere Nr. 1 ist die Amex Platin mit einem umfangreichen Paket an luxuriösen Zusatzleistungen:
Unser Fazit
Wer eine Kreditkarte mit Guthabenverzinsung nutzt, macht alles richtig: Er erhält Zinsen auf sein Guthaben und vermehrt es somit. Kreditkarten mit Guthabenzins bieten überdies zusätzliche Flexibilität, eine einfache Verwaltung rundet die Vorteile ab. Eine solche Kreditkarte kann also eine sehr sinnvolle Ergänzung zum Girokonto sein. Gleichzeitig kann die Kreditkarte mit allen Vorteilen genutzt werden – für bargeldlose Zahlungen, Bargeldbezug im In- und Ausland sowie beim Online-Shopping.
In der Regel fallen die Zinsen auf das Kreditkartenguthaben jedoch relativ niedrig aus. Achten Sie zudem auf die anderen Gebühren, hohe Jahresgebühr, Sollzinsen, Abhebegebühren etc. können die Vorteile schnell zunichtemachen. Auch variable Zinssätze können dazu führen, dass Ihr Guthaben nicht wie erwartet wächst.
Wer sich eine Kreditkarte zulegt, sollte also zunächst einen Kreditkarten-Vergleich machen und Kriterien wie Jahresgebühr, Sollzinsen und Co. priorisieren. Stellen Sie sich die Frage, welche persönlichen Wünsche und Leistungen Sie an die Kreditkarte haben. Wer dann noch eine Kreditkarte mit Guthabenzins hat, kann so zusätzlich noch ein paar Euro erhalten!
Häufig gestellte Fragen – FAQ
Guthabenzinsen sind nichts anderes als normale Zinsen auf das Guthaben auf der Kreditkarte. Bei Kreditkarten mit Guthabenzins wird dieses Geld dann verzinst, was sich besonders dann lohnt, wenn man nebenher sparen oder kurzfristig den Verfügungsrahmen erhöhen möchte. Die Zinshöhe ist meist mit Tagesgeldzinsen vergleichbar.
Mittlerweile untersagen viele führende Anbieter (z. B. Hanseatic Bank bei GenialCard/GoldCard) das Führen im Guthaben komplett. Nur ausgewählte Karten erlauben dies noch.
Da nur Prepaid-Kreditkarten üblicherweise mit Guthaben aufgeladen werden, stellt sich diese Frage natürlich. Die Antwort ist aber: Nein, es gibt auch Charge- und Revolving-Karten, die die Funktion anbieten, Guthaben auf das Kreditkartenkonto zu laden.
Diese Karten eignen sich besonders für Personen, die gerne auf einen Kreditrahmen zurückgreifen möchten.
Eine mögliche Alternative zu Kreditkarten mit Guthabenzinsen sind Kreditkarten mit Cashback. Hier erhalten Sie für alle Umsätze, die Sie mit der Kreditkarte machen, eine Rückzahlung in einer festgelegten Höhe.


