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Ausländische Kreditkarte ohne Bonitätsprüfung

Ausländische Anbieter geben Karten ohne Schufa-Abfrage aus, weil sie kein Kreditrisiko eingehen: Es sind Debit- und Prepaid-Karten auf Guthabenbasis. Eine echte Kreditkarte mit Verfügungsrahmen ist auch im Ausland nicht ohne Bonitätsprüfung zu bekommen. Was bunq, Revolut und Wise können, wo der Unterschied zwischen Banklizenz und E-Geld-Institut liegt und warum es bei Mietwagen und Hotels trotzdem klemmen kann.
Geschrieben von
Janine El-Saghir
Bearbeitet von
Sabine Zimmermann
Ausländische Kreditkarte ohne Bonitätsprüfung: das Wichtigste in Kürze
  • Eine echte Kreditkarte mit Verfügungsrahmen ohne Bonitätsprüfung gibt es auch im Ausland nicht. Wer Geld verleiht, prüft – das ist keine deutsche Eigenart.
  • Was es gibt, sind Debit- und Prepaid-Karten ausländischer Anbieter. Sie werden ohne Schufa-Abfrage ausgegeben, weil kein Kredit im Spiel ist.
  • Der Score bleibt in aller Regel unberührt: Anbieter ohne deutsche Niederlassung fragen die Schufa nicht ab und melden die Kontoeröffnung nicht dorthin.
  • Bezahlen wie mit einer Kreditkarte, mit zwei Einschränkungen: Autovermietungen und Hotels akzeptieren Guthabenkarten nicht überall, und ein Zahlungsaufschub entsteht nicht.
  • Kostenlos ist möglich. Die Basisvarianten von bunq, Revolut und Wise kosten keine monatliche Gebühr; bezahlt wird für Zusatzleistungen, physische Karten und Bargeld.

Wer bei einer deutschen Bank eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen beantragt, kommt an Einkommensnachweis und Schufa-Abfrage nicht vorbei. Auch für ein Girokonto mit Debitkarte prüfen die meisten Institute die Bonität. Ausländische Anbieter gehen einen anderen Weg – nicht, weil sie großzügiger wären, sondern weil sie ein anderes Produkt verkaufen: eine Karte auf Guthabenbasis, bei der die Bank nichts riskiert.

Karten ausländischer Anbieter ohne Bonitätsprüfung

Wise Debit Card
Jahresgebühr
0 €
Bargeld
1,75 %
+ 0,50 €
Keine Jahresgebühr
Multi-Währungs-Konto
Weltweit kostenlos Bezahlen
Keine Schufa-Prüfung
Gebühren für Bargeldabhebungen ab 200 €
Gebühren für Einzahlungen
bunq Debit Mastercard
Jahresgebühr
0 €
Bargeld
2,99 €
Kostenloses Bankkonto ohne monatliche Grundgebühr
Kostenlose digitale Mastercard Debit
Deutsche IBAN bei Kontoeröffnung aus Deutschland
Englische Website, App und Kontoeröffnung
Unterstützt Apple Pay und Google Pay
Bis zu 3,01 % variable Zinsen über das separate bunq Sparkonto
Keine physische Karte enthalten
Jede Bargeldabhebung kostet 2,99 €
0,5 % Währungsschwankungsaufschlag kann anfallen
Revolut Standard
Jahresgebühr
0 €
Bargeld
2 %
mind. 1 €
Keine Jahresgebühr
Abhebungen über 1000 Euro im Monat gebührenpflichtig

Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.

Warum es die schufafreie Kreditkarte mit Kreditrahmen nicht gibt

Eine Kreditkarte im engeren Sinn räumt einen Verfügungsrahmen ein: Sie zahlen heute, die Bank streckt vor, abgerechnet wird später. Das ist ein Kredit, und für die Bank ein Ausfallrisiko. Deshalb steht am Anfang jeder echten Kreditkarte eine Bonitätsprüfung – in Deutschland über die Schufa, im Ausland über die dortige Auskunftei oder ein internes Verfahren.

Achtung: der große Mythos der schufafreien Auslandskarte

Manche Seiten versprechen eine echte Kreditkarte mit Verfügungsrahmen aus dem Ausland, ausgegeben ohne jede Bonitätsprüfung. Das ist unseriös. Auch ausländische Banken verleihen kein Geld ungeprüft. Was tatsächlich ohne Schufa-Abfrage zu bekommen ist, ist immer eine Debit- oder Prepaid-Karte auf Guthabenbasis. Die ist weltweit genauso akzeptiert – nur eben ohne Kredit.

Der praktische Unterschied für Sie: Sie können mit einer solchen Karte weltweit bezahlen und Bargeld abheben, aber Sie können nichts ausgeben, was nicht auf dem Konto liegt. Für viele ist genau das der Vorteil.

Was Sie ohne Bonitätsprüfung bekommen – und was nicht

Debitkarten

Eine Debitkarte bucht jede Zahlung unmittelbar vom zugehörigen Girokonto ab. Kein Kreditrahmen, keine Zinsen, keine monatliche Abrechnung. Reicht die Deckung nicht, wird die Zahlung abgelehnt. Ausgegeben werden sie fast immer zusammen mit einem Konto desselben Anbieters – bei ausländischen Anbietern ohne Schufa-Abfrage, bei deutschen Banken meist mit.

Prepaid-Karten

Prepaid-Karten werden vor der Nutzung aufgeladen und sind an kein bestimmtes Konto gebunden. Sie kommen ohne Schufa und ohne jede andere Bonitätsprüfung aus. Der Preis dafür: Zusatzleistungen gibt es praktisch nie, und viele Hotels, Fluggesellschaften und Autovermietungen lehnen sie ab, weil sich mit ihnen keine Kaution vorreservieren lässt.

Echte Kreditkarten

Charge-Karten rechnen den vollen Saldo monatlich zinsfrei ab, Revolving-Karten erlauben zusätzlich eine verzinste Teilzahlung. Beide räumen einen Kredit ein – und beide setzen deshalb eine Bonitätsprüfung voraus.

Woran Sie eine Guthabenkarte im Alltag merken

Bei einer Kaution – Mietwagen, Hotel, Ferienwohnung – wird ein Betrag auf der Karte vorgemerkt. Bei einer Kreditkarte belastet das nur den Verfügungsrahmen. Bei einer Debit- oder Prepaid-Karte wird echtes Guthaben blockiert, das für die Dauer der Reservierung nicht verfügbar ist. Ob ein Anbieter die Karte überhaupt akzeptiert, entscheidet er selbst; verlassen sollten Sie sich darauf nicht.

bunq Debit Mastercard

bunq Debit Mastercard
Jahresgebühr
0 €
Bargeld
2,99 €
Kostenloses Bankkonto ohne monatliche Grundgebühr
Kostenlose digitale Mastercard Debit
Deutsche IBAN bei Kontoeröffnung aus Deutschland
Englische Website, App und Kontoeröffnung
Unterstützt Apple Pay und Google Pay
Bis zu 3,01 % variable Zinsen über das separate bunq Sparkonto
Keine physische Karte enthalten
Jede Bargeldabhebung kostet 2,99 €
0,5 % Währungsschwankungsaufschlag kann anfallen

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bunq ist eine niederländische Bank mit EU-Banklizenz. Die Mastercard Debit gibt es digital und physisch; für das Konto können Sie zwischen einer deutschen und mehreren anderen europäischen IBANs wählen.

Das Konto ist in mehreren Stufen zu haben. Die Einstiegsstufe bunq Free kostet nichts und enthält eine digitale Mastercard Debit; die Kontoführung liegt bei 0 € im Monat. Wer eine physische Karte, mehr Konten oder Freikontingente beim Bargeld möchte, wechselt in eine der bezahlten Stufen – nach der Entgeltinformation von bunq (Stand 27.08.2026) kosten diese 3,99 €, 9,99 € und 18,99 € im Monat.

Für Kontoeröffnung und Karte verlangt bunq weder Einkommensnachweis noch Bonitätsprüfung. Voraussetzung ist ein Wohnsitz in der EU. Bargeld ist die teure Seite: Jede Abhebung kostet in der Basisstufe eine Pauschale, und abgehoben werden kann nur an Automaten, die kontaktloses Abheben über Apple Pay oder Google Pay unterstützen.

Revolut Debit Mastercard

Revolut Standard
Jahresgebühr
0 €
Bargeld
2 %
mind. 1 €
Keine Jahresgebühr
Abhebungen über 1000 Euro im Monat gebührenpflichtig

Revolut ist ein britisches Unternehmen; das Bankgeschäft im Europäischen Wirtschaftsraum läuft über die Revolut Bank UAB mit Sitz in Litauen. Seit der Eröffnung einer deutschen Zweigniederlassung erhalten Kundinnen und Kunden in Deutschland eine deutsche IBAN.

Das Konto gibt es in fünf Stufen. Revolut Standard kostet 0 € im Monat, darüber liegen Plus, Premium, Metal und Ultra mit steigenden Cashback- und Versicherungsleistungen. Karten gibt es virtuell und physisch, ausgegeben wird je nach System eine Visa oder eine Mastercard.

Beim Bargeld gilt in der Standardstufe ein monatliches Freikontingent, danach fallen 2 % des Betrags an, mindestens 1 €. Eine Bonitätsprüfung findet nicht statt; Selbstständige und Freiberufler sind ausdrücklich willkommen, und für Jugendliche gibt es unter elterlicher Aufsicht ein eigenes Konto.

Wise Debit Visa-Karte

Wise Debit Card
Jahresgebühr
0 €
Bargeld
1,75 %
+ 0,50 €
Keine Jahresgebühr
Multi-Währungs-Konto
Weltweit kostenlos Bezahlen
Keine Schufa-Prüfung
Gebühren für Bargeldabhebungen ab 200 €
Gebühren für Einzahlungen

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Wise ist ein britischer Finanzdienstleister, spezialisiert auf internationale Zahlungen und Multiwährungskonten. Die EU-Niederlassung sitzt in Belgien, das Konto trägt entsprechend eine belgische IBAN – für Zahlungen im SEPA-Raum ist das ohne Belang, bei manchen deutschen Arbeitgebern und Behörden führt es gelegentlich zu Rückfragen.

Konto und virtuelle Karte sind kostenlos. Für die physische Wise-Debitkarte fällt einmalig 7 € an, eine laufende Gebühr gibt es nicht. Beim Bargeld sind nach Wises eigener Gebührenübersicht (Stand 08.09.2026) bis zu 250 € pro Monat und Konto kostenlos; für jeden Betrag darüber berechnet Wise 2,69 %. Die Stärke der Karte liegt im Fremdwährungsgeschäft: Wise rechnet zum Devisenmittelkurs ab und weist die Gebühr getrennt aus, statt sie in den Kurs einzurechnen.

Die drei Karten nebeneinander

Ausländische Karten ohne Schufa-Abfrage im Vergleich (Stand: 08.09.2026)
Anbieter Sitz und Lizenz Günstigste Stufe Wofür die Karte taugt
bunq Debit Mastercard Niederlande, EU-Banklizenz bunq Free, 0 € im Monat (digitale Karte; physische Karte ab der nächsten Stufe) deutsche IBAN, volles Bankkonto mit Einlagensicherung
Revolut Debit Mastercard Litauen, EU-Banklizenz, deutsche Zweigniederlassung Revolut Standard, 0 € im Monat deutsche IBAN, umfangreiche App, Stufen mit Versicherungen
Wise Debit Visa Belgien (EU) und Großbritannien, E-Geld-Institut 0 € im Monat, einmalig 7 € für die physische Karte Fremdwährung und Multiwährungskonto
Quellen: bunq Entgeltinformationen (Stand 27.08.2026), Wise Gebührenübersicht (Abruf 08.09.2026), eigene Produktdatenbank (Abruf 08.09.2026).

Ein Punkt, der oft falsch dargestellt wird: Ein E-Geld-Institut ist keine Bank. Wise unterliegt der Sicherung von Kundengeldern durch getrennte Verwahrung („Safeguarding“), nicht der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 €. bunq und Revolut haben dagegen eine Banklizenz und damit die europäische Einlagensicherung. Für ein Konto, auf dem das Gehalt liegt, ist das der wichtigere Unterschied als jede Gebühr.

Was die Schufa prüft – und was ausländische Anbieter stattdessen tun

Die Schufa sammelt Informationen zur Kreditwürdigkeit von Verbrauchern und stellt sie Banken und Unternehmen zur Verfügung. In den Score fließen unter anderem ein:

  • Konto- und Vertragsinformationen: Girokonten, vorhandene Kreditkarten, Mobilfunkverträge
  • das Zahlungsverhalten, also ob Kredite und Verträge pünktlich bedient werden
  • Anzahl, Höhe und ordnungsgemäßer Abschluss von Krediten
  • Häufigkeit und Art von Kreditanfragen

Problematisch ist nicht nur ein negativer Eintrag. Auch eine fehlende oder zu dünne Schufa-Historie führt zu Ablehnungen – etwa nach einem längeren Auslandsaufenthalt oder bei jungen Erwachsenen, die noch keinen Vertrag auf ihren Namen hatten.

Ausländische Anbieter fragen die Schufa nicht ab, weil das deutsche System für sie keine Rolle spielt und weil sie kein Kreditrisiko eingehen. Sie prüfen stattdessen Identität und Herkunft der Mittel – gesetzlich vorgeschrieben nach den Geldwäscheregeln. Eine Ablehnung ist dort also kein Bonitätsurteil, sondern in aller Regel ein Formfehler bei der Legitimation.

Beantragung, Legitimation und Verwaltung

Beantragt wird online oder in der App des Anbieters. Die Legitimation erfolgt per VideoIdent; bei Wise genügt es, Kopien eines gültigen Ausweisdokuments und ein Selfie hochzuladen. Verwaltet wird das Konto anschließend ausschließlich digital – Filialen gibt es bei keinem der drei.

Voraussetzungen im Überblick:

  • bunq: Wohnsitz in der EU, Volljährigkeit.
  • Revolut: auch Wohnsitze außerhalb der EU möglich, sofern eine geschäftliche Verbindung besteht; Konten für Jugendliche unter elterlicher Aufsicht.
  • Wise: auch Wohnsitze außerhalb der EU möglich; Volljährigkeit.

Support läuft über Servicebereich, Kontaktformular und E-Mail; bunq und Revolut bieten zusätzlich Live-Chat und Telefon.

Wenn es keine ausländische Karte sein muss

Der Umweg über das Ausland ist nicht der einzige. Zwei Wege in Deutschland kommen ohne positive Bonität aus:

  • Das Basiskonto. Nach § 31 des Zahlungskontengesetzes muss jedes Institut, das Zahlungskonten für Verbraucher anbietet, einem Berechtigten einen Basiskontovertrag anbieten. Berechtigt ist jeder Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der EU, einschließlich Personen ohne festen Wohnsitz und Asylsuchender. § 38 des Gesetzes legt fest, was das Konto können muss – Ein- und Auszahlungen, Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen –, und zwar ausdrücklich ohne Kreditgeschäft. Welche Karte dazu ausgegeben wird, bleibt der Bank überlassen; oft ist es eine girocard, die im Ausland und online nur eingeschränkt hilft.
  • Deutsche Prepaid-Karten. Sie werden ohne Bonitätsprüfung ausgegeben und sind an kein Konto gebunden, kosten dafür aber meist eine Jahres- oder Monatsgebühr. Die Übersicht steht unter Prepaid-Kreditkarte und Kreditkarte ohne Schufa.

Fazit

Ausländische Karten ohne Bonitätsprüfung sind eine ernsthafte Lösung für alle, deren Bonität für eine Kreditkarte nicht reicht oder die keine Schufa-Abfrage wollen. Sie kosten in der Basisvariante nichts, funktionieren weltweit und lassen den Schufa-Score unberührt.

Was sie nicht sind: ein Ersatz für eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen. Kein Zahlungsaufschub, keine Kreditlinie, und bei Kautionen für Mietwagen und Hotels bleibt ein Restrisiko, dass die Karte nicht akzeptiert wird. Wer eine Karte zum Bezahlen und für volle Kostenkontrolle sucht, ist damit gut bedient. Wer die Kreditfunktion braucht, kommt an einer Bonitätsprüfung nicht vorbei – auch nicht über den Umweg Ausland.

Häufig gestellte Fragen

Nur wenige, und das hat einen Grund: Wer eine Karte ohne Bonitätsprüfung ausgibt, verzichtet auf das Kreditrisiko – und damit auf den Verfügungsrahmen. Übrig bleiben Guthaben- und Debitkarten, und dieser Markt ist im EWR überschaubar.

Einen eigenen Weg geht die Curve Karte. Sie ist keine eigene Kreditlinie, sondern bündelt vorhandene Karten: Sie verknüpfen Debit- und Kreditkarten anderer Anbieter in der App, bezahlen mit der Curve Karte, und abgerechnet wird über die hinterlegte Karte. Eine Kreditentscheidung fällt dabei nicht an, weil Curve selbst kein Geld verleiht.

Für die Einordnung wichtig: Karten für den EWR gibt die Curve Europe UAB heraus, ein von der Bank of Lithuania zugelassenes E-Geld-Institut – keine Bank. Es gilt deshalb, wie bei bunq Free oder Wise, keine Einlagensicherung, sondern die Pflicht, Kundengelder getrennt vom Firmenvermögen zu verwahren. Praktisch fällt das kaum ins Gewicht, weil auf der Karte ohnehin kein Guthaben liegt. (Stand: 09.09.2026)

Ja. Eine Kreditkarte ohne Schufa-Abfrage können Sie auch bei verschiedenen deutschen Anbietern erhalten. Dabei handelt es sich überwiegend um FinTechs und Neobanken. Ein leistungsstarkes Angebot einer deutschen Vollbank ist die Trade Republic Karte – eine schufafreie Debitkarte, mit der Sie für Kartenzahlungen 1 % Saveback erhalten (Bei 50 € Sparplan-Investition im selben Monat, gedeckelt auf maximal 15 € pro Monat für normales Guthaben). Die Flex Mastercard der Berliner N26 Bank erhalten Sie zusammen mit dem Flex-Girokonto, sofern die Schufa-Prüfung negativ ausfällt. Für dieses Konto fallen jedoch Kontoführungsgebühren und Gebühren für den Bargeldbezug an. Auch die Commerzbank bietet eine schufafreie Prepaid-Kreditkarte an.

Sehr wahrscheinlich nicht. Zwar haben wir keinen Komplettüberblick über Kreditkarten, die im europäischen Ausland und international auf dem Markt verfügbar sind, für Kreditkarten mit Verfügungsrahmen wird jedoch auch im Ausland immer eine Bonitätsprüfung vorgenommen. Dabei handelt es sich nicht um eine Schufa-Abfrage, sondern je nach Anbieter und Bank um eine andere, gegebenenfalls interne Prüfung.

Als Tipp: Die luxemburgische Advanzia Bank vertreibt ihre Advanzia Gebührenfrei Mastercard Gold auch auf dem deutschen Markt. Die kostenlose Karte bietet einen Kreditrahmen, ist mit Reiseversicherungen ausgestattet und mit einem beliebigen Girokonto kompatibel. Zwar wird bei der Beantragung der Karte eine Schufa-Abfrage durchgeführt – Erfahrungsberichte von Nutzern weisen jedoch auf niedrige Zugangshürden hin, sodass sich eine Anfrage auch bei limitierter Schufa lohnt.

Über die Autorin
Janine El-Saghir Dr. Janine El-Saghir ist eine promovierte Kulturwissenschaftlerin und hat eine erfolgreiche Karriere in der Wirtschaft in den Bereichen Consumer Research und Datenanalyse durchlaufen. Seit über...
Sabine Zimmermann Finanzredakteurin & Expertin für Zahlungsverkehr Versteckte Kosten entlarven: Die passende Kreditkarte für jeden Lebensstil. Mehr erfahren