Mobil bezahlen mit Apple Pay & Google Pay: Mit der Kreditkarte alle Vorteile nutzen

Die Corona-Krise hat in Deutschland zu einem regelrechten Boom des mobilen Bezahlens geführt. Die Bezahlsysteme Google Pay und Apple Pay ermöglichen Kunden, an der Kasse im Supermarkt ganz bequem mit ihrem Smartphone zu bezahlen. Seit August 2020 können auch Besitzer einer Sparkassen Girocard diese Vorteile nutzen, wenngleich es hier noch einige Einschränkungen gibt. Die beste Lösung zum mobilen Bezahlen, mit der sich alle Vorteile nutzen lassen, bleibt somit die Kreditkarte.

Bezahlen mit dem Smartphone: Heute präsenter denn je

In den letzten Jahren ist das Smartphone für die meisten Menschen zum wichtigsten Begleiter im Alltag geworden – und auch zum Bezahlen wird es inzwischen immer häufiger genutzt. Da sich mehr und mehr mobile Bezahlmöglichkeiten entwickeln, könnte der physische Geldbeutel theoretisch irgendwann sogar ganz wegfallen. Ganz egal, ob an der Kasse im Supermarkt, in der Drogerie, beim Bäcker oder im Restaurant – es genügt, das Smartphone an das Bezahlterminal zu halten und schon wird die Zahlung ausgeführt.

Bislang konnten jedoch nur Besitzer von Kreditkarten Apple Pay und Google Pay nutzen, neuerdings kann Apple Pay jedoch auch mit der EC-Karte ausgeführt werden. Hierfür muss der Nutzer seine Kartendaten auf dem Smartphone hinterlegen und kann diese mit dem Bezahldienst verknüpfen. Sobald der Bezahldienst einmal installiert und eingerichtet ist, kann das Smartphone zum kontaktlosen Bezahlen eingesetzt werden. An der Kasse im Supermarkt muss somit auch kein Pin eingegeben werden – man gibt den Betrag einfach auf dem Gerät frei, was entweder mittels Touch-ID oder Face-ID ausgeführt werden kann.

Mobiles Bezahlen: Entstehen dabei Kosten für den Nutzer?

Bezahldienste können am Smartphone kostenlos genutzt werden, jedoch wird die eigentliche Zahlungsabwicklung über die hinterlegte Girocard oder Kreditkarte ausgeführt. Aus diesem Grund sollten sich Nutzer im Vorfeld über die Konditionen ihrer Bank informieren und idealerweise eine Kreditkarte hinterlegen, bei der auch keine Gebühren in Fremdwährungen anfallen. So kann das Smartphone auch im Urlaub ohne Zusatzkosten für mobile Zahlungsvorgänge genutzt werden.

Für die mobile Zahlungsabwicklung entrichtet der Händler allerdings eine Gebühr an die Bank, welche normalerweise den Kosten für eine Zahlung mit der richtigen Karte entspricht. Google und Apple verlangen je Transaktion zusätzlich eine geringe Provision, die allerdings nicht exakt in Prozent angegeben wird und dem Kunden ebenfalls nicht bekannt ist.

Beachtet werden sollte dennoch Folgendes: Möchte man die mobilen Bezahldienste auch im Ausland nutzen, muss die Girocard dort auch akzeptiert werden. Ansonsten muss auch hier wieder die physische Kreditkarte zum Einsatz kommen, mit der im besten Fall weltweit kostenlos bezahlt werden kann. In diesem Fall wird der bezahlte Betrag auf der Abrechnung in den tagesaktuellen Wechselkurs umgerechnet. Die Barclaycard Visa sowie auch die GenialCard von der Hanseatic Bank bieten Kunden außerdem den Vorteil, weltweit kostenfrei Bargeld abheben zu können, sollte einmal keine Zahlung mit dem Smartphone möglich sein.

Virtuell mit dem Smartphone bezahlen: So wird das Potenzial von Google Pay und Apple Pay optimal ausgeschöpft

Die mobilen Bezahlmöglichkeiten sind noch umfassender, denn auch in der virtuellen Welt kann man inzwischen ganz bequem mit Google Pay oder Apple Pay bezahlen. Möchte man beispielsweise eine Pizza bestellen oder etwas in einem Online-Shop einkaufen, lassen sich die Zahlungen einfach am Handy freigeben. Girocard-Benutzer können diese Funktion aber bislang noch nicht nutzen – somit zeigt sich einmal mehr, dass Besitzer einer kostenlosen Kreditkarte in diesem Fall die breiteste Vielfalt an Möglichkeiten genießen.

Sicherheit beim mobilen Bezahlen mit dem Smartphone

Zur Kommunikation des Smartphones mit dem Bezahlterminal an der Kasse befindet sich in den Geräten ein sogenannter NFC-Chip. Diese innovative Technologie (NFC = Near Field Communication) wird von Experten aktuell als besonders sicher bewertet und funktioniert nach demselben Prinzip wie auch das kontaktlose Bezahlen mit der Plastikkarte an der Kasse. Trotzdem ist das Smartphone hier noch etwas sicherer, denn im Vergleich zur physischen Karte kommt nur eine gerätespezifische Nummernfolge in Verbindung mit einem dynamischen und einmaligen Transaktionscode verwendet – die Kreditkartennummer selbst kommt dabei nicht zum Einsatz.

In den kommenden Jahren wird es noch zahlreiche Entwicklungen diesbezüglich gegeben und man darf davon ausgehen, dass auch Besitzer von Girocards immer mehr Möglichkeiten beim mobilen Bezahlen erhalten. Bislang ist man jedoch als Besitzer einer Kreditkarte ganz klar im Vorteil und kann schon jetzt im Internet, im Geschäft oder auch auf Reisen bequem und kostenfrei mit dem Handy bezahlen.

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