Erfahren Sie hier alles zur Debitkarte

Während den meisten Menschen der Begriff einen Kreditkarte geläufig ist, ist den meisten weit seltener bekannt, worum es sich bei einer Debitkarte handelt. Die Antwort ist dabei relativ einfach, denn fast jeder trägt eine solche Karte in seiner ganz persönlichen Brieftasche ständig mit sich herum. Umgangssprachlich wird sie meistens jedoch EC-Karte genannt.

Zweck und Erscheinungsbild der Karte

Die Debitkarte ist eine kleine Kunststoffkarte, mit der jeder, der bei einer Bank ein Girokonto eingerichtet hat, an einem geeigneten Geldautomaten Bargeld von seinem Konto abheben kann. Darüber hinaus kann die Karte dazu genutzt werden, Rechnungen einfach und unkompliziert bargeldlos zu begleichen. Das zu dieser Debitkarte gehörige Konto wird dann mit dem zu zahlenden Betrag belastet.

Um einen Bezahlvorgang oder die Ausgabe von Bargeld auszulösen, muss dabei eine Geheimzahl („PIN“) eingegeben werden. Diese sollte im Normalfall nur der Besitzer der Karte kennen. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass nur der tatsächliche Besitzer durch die Karte über das auf seinem Konto vorhandene Geld verfügen kann. Wenigstens so lange, wie die PIN nicht in andere Hände gerät. Es ist daher also zu empfehlen, die eigene PIN auch nicht an Freunde und Verwandte weiterzugeben.

Wenn man es unter gegebenen Umständen einmal nicht vermeiden kann, kann es ratsam sein, sich eine neue Karte mit einer neuen PIN ausstellen zu lassen. Dies empfiehlt sich natürlich auch dann, wenn die Karte einmal verloren geht. In diesem Falle sollte sie möglichst schnell gesperrt und ein Ersatz beantragt werden. Hier reicht meist ein Anruf in der ausgebenden Bank. Taucht die Karte unerwartet wieder auf, lässt sich diese Sperrung meist auch wieder am Bankschalter rückgängig machen.

Was unterscheidet Debitkarte und Kreditkarte?

Wenigstens in ihrer Funktion beim bargeldlosen Bezahlen erscheinen Debitkarte und Kreditkarte somit recht ähnlich. Ein wichtiger Unterschied ist jedoch, dass man bei einem Zahlvorgang mit der Debitkarte keine Rechnung erhält. Das Geld wird meist in wenigen Tagen automatisch auf das Konto des Empfängers überwiesen wird. Das Girokonto des Karteninhabers wird also ebenfalls binnen weniger Tage mit dem Betrag belastet. Hier sollte somit ein ausreichend großes Guthaben zur Verfügung stehen, um eine ordnungsgemäße Durchführung der Zahlung zu ermöglichen.

Bei der Kreditkarte hingegen gewährt die herausgebende Bank in der Regel einen Kredit bis zum Monatsende. Denn dann erhält der Kartennutzer im Normalfall eine Art Rechnung und der fällige Betrag wird vom Konto eingezogen.

Somit ist die Debitkarte am besten geeignet, wenn das zu belastende Konto über die notwendige Deckung verfügt. Wer hingegen zu absehbaren Zeiten eine Rechnung über die durchgeführten Zahlungen erhalten und auf seinem Konto auch nur dann belastet werden möchte, der könnte mit Kreditkarte besser beraten sein.

Fazit: Kreditkarte oder Debitkarte?

Insgesamt kann man also sagen, dass sich Debitkarte und Kreditkarte wenigstens aus der praktischen Sicht des Kunden recht ähnlich sind. Trotzdem unterscheiden sie sich in einigen Details. Die klassische Debitkarte eignet sich generell für alle Menschen, die auch bargeldlos bezahlen, aber eine Überschulung vermeiden möchten. Möchte man jedoch von dem Vorschuss der Bank profitieren, den man mit dem Kredit einer Kreditkarte relaitv unkompliziert für eine begrenzte Zeit erhält, sollte man sich die Kreditkarte einmal genauer anschauen.

Allgemein lässt sich sagen, dass es zudem durchaus üblich ist, neben der klassischen Debitkarte ebenfalls eine Kreditkarte für besondere Zahlungen oder für Buchungen von Hotel oder Mietwagen zu besitzen.

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