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Kreditkarte ohne Auslandsgebühren
Kreditkarten ohne Auslandseinsatzgebuehr
© czekma13 / iStock

Vorteile im Überblick
  • Keine Kosten bei Bezahlung im Ausland
  • Keine Abhebegebühren im Ausland
  • Flexibel und kostenlos einsetzbar – weltweit
  • Keine versteckten Kosten
  • Für Internetshopping geeignet


Kreditkarten sind insbesondere im Ausland sehr praktisch. Man muss keine großen Mengen an Bargeld mit sich führen und kann trotzdem fast überall damit bezahlen. Im Gegensatz zur in Deutschland sehr beliebten EC-Karte, werden Kreditkarten überall akzeptiert. Sei es in Restaurants, in Hotels, bei Flugbuchungen oder auch bei Mietwagengesellschaften. Was Besitzer einer Kreditkarte allerdings in jedem Fall beachten sollten, sind die Gebühren, die bei Karteneinsatz oder Bargeldbezug im Ausland anfallen. Hier können erhebliche Extrakosten, sogenannte Auslandseinsatzgebühren,  anfallen, die es besser zu vermeiden gilt.

Kreditkarten ohne Auslandsgebühren im Vergleich

Barclays Visa
1,5
Sehr Gut
  • Gebührenfreie Bargeldabhebung weltweit
  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Keine Auslandseinsatzgebühr
  • Hoher Sollzins bei Teilzahlung
Bargeldbezug
0 €
Sollzinsen p.a.
18,38 %
Jahresgebühr
0,00 €
Gebührenfrei Mastercard GOLD
1,7
Gut
  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Keine Auslandseinsatzgebühr
  • Sehr gut im In- & Ausland
  • Hoher Sollzins
  • Transaktionen werden in Rechnung gestellt
Bargeldbezug
0 €
Sollzinsen p.a.
19,44 %
Jahresgebühr
0,00 €
DKB-VISA-Card
1,8
Gut
  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Kostenlose Bargeldabhebung weltweit
  • Kein monatlicher Mindesteingang erforderlich
  • Gutes Bonussystem
  • Nur mit Girokonto möglich
Bargeldbezug
0 €
Abheben Inland
Gebührenfrei
ab Betrag von 50,- €

Abheben in der Eurozone
Gebührenfrei
ab Betrag von 50,- €

Abheben in Fremdwährung innerhalb Europa
Gebührenfrei am Automaten für Aktivkunden
1,75% ab Betrag von 50,- €

Abheben in Fremdwährung außerhalb Europa/Weltweit
3% ab Betrag von 50,- €
Sollzinsen p.a.
7,5 %
7,5 % für Standardkunden
6,9 % für Aktivkunden
Jahresgebühr
0,00 €
norisbank Mastercard
2,3
Gut
  • 75 € Startguthaben
  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Nur mit Girokonto möglich
Bargeldbezug
2,5 %
Abheben Inland
2,5 % am Geldautomaten
3 % aber mindestens 6,- € am Schalter

Abheben in der Eurozone
Gebührenfrei am Geldautomaten
3 % aber mindestens 6,- € am Schalter

Abheben in Fremdwährung innerhalb Europa
Gebührenfrei am Geldautomaten
3 % aber mindestens 6,- € am Schalter

Abheben in Fremdwährung außerhalb Europa/Weltweit
Gebührenfrei am Geldautomaten
3 % aber mindestens 6,- € am Schalter
Sollzinsen p.a.
10,85 %
Jahresgebühr
0,00 €

Gebühren in Ländern der Eurozone

Möchte man eine Kreditkarte zur Zahlung im Ausland verwenden – sei es in einem Geschäft oder auch beim Abheben von Bargeld an einem Automaten – so werden dafür häufig Fremdwährungsgebühren verlangt. Der Grund dafür ist, dass bei der Währungsumrechnung für die Kartengesellschaft Kosten entstehen, die die Kreditkartenaussteller natürlich nicht selbst tragen möchten.

Wenn die Verwendung der Kreditkarte jedoch in einem Land der Eurozone stattfindet, also in einem Land, das den Euro als Währung hat, ist die Erhebung dieses Auslandseinsatzentgelts gemäß des EU-Rechts nicht zulässig. Die Bezahlung in Euro-Ländern mit einer Kreditkarte eines europäischen Kreditkartenanbieters ist also generell kostenfrei. So zum Beispiel mit einer Maestro, American Express oder auch Visa Kreditkarte, die von einer europäischen Bank ausgestellt wurde.

Was jedoch auch innerhalb der Eurozone nicht zwangsläufig kostenlos möglich ist, ist der Bargeldbezug mit der Kreditkarte. Nicht jedes Kreditinstitut gewährt das Bargeldabheben ohne anfallende Zusatzkosten. Wer also häufig mit Bargeld bezahlt, sollte sich für eine Kreditkarte entscheiden, mit der man kostenlos Bargeld abheben kann. In unserem Kreditkartenvergleich ist auf den ersten Blick aufgezeigt, ob eine Karte Gebühren bei Bargeldbezug erhebt und wie hoch diese ausfallen.

Gebühren in Ländern außerhalb der Euro-Zone

Anders ist es, wenn man in Ländern außerhalb der Eurozone mit der Kreditkarte bezahlen möchte. Hier werden in der Regel zwischen einem und zwei Prozent des Umsatzes erhoben. Diese Fremdwährungsgebühr entsteht aufgrund der Umrechnung in Fremdwährung.

Mit der Kreditkarte kann weltweit bezahlt werden
Mit der Kreditkarte kann weltweit bezahlt werden

Das bedeutet: Bei einem Einkauf von 100 Euro müsste der Besitzer der Karte noch eine Gebühr von einem Euro entrichten. Dies ist für die meisten Reisenden verträglich und kein großes Problem. Teurer wird es allerdings, wenn man direkt am Automaten Geld abheben möchte. Hier können die Gebühren bis zu 17% des abgehobenen Betrags ausmachen. Bei mehreren hundert Euro kommt hier schnell eine stattliche Summe zusammen. Es gilt also, sich vorher unbedingt bei der Bank zu informieren, ob und welche Kosten im Ausland anfallen. Das kann in der Regel direkt auf der Website der Bank nachgelesen werden beziehungsweise im Preis-Leistungsverhältnis, das die meisten Banken auf ihren Seiten aufführen.

Wurde im Ausland mit der Kreditkarte in einer anderen Währung bezahlt, so werden der Wechselkurs und der Gegenwert in Euro ebenfalls auf der Kreditkartenrechnung ausgewiesen. Von diesem Gegenwert werden dann anschließend noch die Gebühren erhoben.

Manche Aussteller verzichten jedoch auch darauf, eine zusätzliche Fremdwährungsgebühr in Ländern außerhalb der Eurozone zu verlangen. Ist man als Reisender somit auch in Nicht-Euro-Ländern unterwegs, macht es Sinn, die verschiedenen Kreditkarten vorab gut zu vergleichen. Es gibt einige Angebote, die besonders für Vielreisende ansprechend sind, weil sie kostenlosen Karteneinsatz und kostenlos Bargeld abheben auch in Fremdwährung ermöglichen. Hier kommt es immer darauf an, die eigenen Bedürfnisse und Gewohnheiten einzuschätzen.

Kreditkartengebühren für die Bezahlung im Internet

Genauso wie bei Vor-Ort-Bezahlungen Auslandsgebühren erhoben werden, fallen auch bei Einkäufen in Onlineshops entsprechend Gebühren an. Ausschlaggebend hierfür ist der Sitz des Händlers, bzw. dessen Bank. Befindet sich dieser ebenfalls in der Eurozone und wurde der Betrag mit der Kreditkarte in Euro bezahlt, fallen keine Gebühren an. Ist der Unternehmenssitz des Händlers, oder auch der seiner Bank, aber beispielsweise in den USA, so werden auch auf diesen Kauf Gebühren erhoben. Wer eine Kreditkarte besitzt, bei deren Nutzung generell keine Fremdwährungsgebühren anfallen, muss jedoch auch bei Online-Einkäufen keine Kosten fürchten.

Lohnt es sich, die Währung direkt vor Ort in Euro umrechnen zu lassen?

Logisch betrachtet könnte es durchaus Sinn machen, den Betrag direkt vor Ort in Euro umrechnen zu lassen und diesen mit der Kreditkarte zu bezahlen. In der Tat bieten das einige Händler in Nicht-Euro-Ländern auch an. Jedoch liegt es in diesem Fall im Ermessen der Bank, ob sie das Auslandseinsatzentgelt trotzdem erhebt, oder nicht. Hier muss somit Vorsicht geboten sein. Es besteht die Gefahr, dass zusätzlich zu einem schlechten Wechselkurs vor Ort auch noch Gebühren an die Bank für den Einkauf im Ausland bezahlt werden müssen.

Die Umrechnung vor Ort in Euro kann sich zwar lohnen, Karteninhaber sollten jedoch selbst den Wechselkurs kennen, um einschätzen zu können, ob sie durch Zahlung in Euro tatsächlich Geld sparen.

Gebühren für die Zahlung per Karte: Darf ein Händler diese verlangen?

Neben den Fremdwährungsgebühren der Kreditkartengesellschaften können bei der Zahlung per Karte zusätzliche Kosten anfallen, weil der Händler ebenfalls ein Entgelt vom Kunden verlangt. Prinzipiell ist dieses Verfahren nicht verboten, weil die Kreditkartengesellschaften die damalige Bargeldklausel heutzutage nicht mehr nutzen. In dieser Klausel war festgelegt, dass Akzeptanzstellen keine zusätzlichen Kosten für die Zahlung per Kreditkarte berechnen dürfen. Und es ist wahrhaftig so, dass in anderen Ländern viel weniger Geschäfte zusätzliche Gebühren für die Kartenzahlung verlangen als vergleichsweise hier in Deutschland. Generell ist die Kreditkarte heute jedoch ein so gängiges Zahlungsmittel, dass eine Forderung zusätzlicher Gebühren seitens des Händlers nur in den seltensten Fällen auftreten sollte.

Auf eine gute Planung vorab kommt es an

Eine Kreditkarte ist auch auf Reisen ein geeignetes Zahlungsmittel
Eine Kreditkarte ist auch auf Reisen ein geeignetes Zahlungsmittel

Am sichersten fahren Besitzer einer Kreditkarte, wenn sie sich vorher genau über die Kosten bei Bezahlung im Ausland informieren. Wird noch überlegt, sich eine Kreditkarte für die Reise ins Ausland anzuschaffen, sollte die Wahl auf jeden Fall auf eine Kreditkarte ohne Auslandsgebühr fallen. An sich ist die Anschaffung einer Kreditkarte aber eine gute Idee, denn besonders im Urlaub möchte man sich nicht mit Problemen herumschlagen, wenn EC-Karten nicht akzeptiert werden.

Es gibt viele Anbieter, die Kreditkarten herausgeben, mit denen kostenfrei im In- und Ausland bezahlt und Bargeld abgehoben werden kann. Bevor man sich für eine Kreditkarte entscheidet, sollte genau abgewogen werden, welche Konditionen und Leistungen für den eigenen Gebrauch der Karte wichtig sind. Mit manchen Karten spart der Kunde die Fremdwährungsgebühren, andere – meist höherklassige – Kreditkarten bieten hingegen Versicherungsleistungen oder Bonusprogramme an.

Einen Tipp gilt es für Reisende jedoch zu beachten: Mehrere hundert Euro in der Brieftasche mit sich zu führen ist keine gute Lösung. Denn sollte die Reisekasse abhanden kommen, ist der Ärger groß. Eine verlorene Kreditkarte kann notfalls innerhalb kürzester Zeit gesperrt und in wenigen Tage ersetzt werden und ist daher die bessere Lösung. Es ist jedoch nie falsch, ein paar „Notgroschen“ als Bargeld dabei zu haben. So kann auch in Geschäften, die keine Kartenzahlung akzeptieren, eingekauft werden.

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