Google Pay: Kontaktlos bezahlen mit dem Smartphone
Kontaktloses Bezahlen wird in der digitalen Welt immer beliebter. Daher ist die Funktion mittlerweile auch auf Smartphones und Smart-Watches verfügbar - dazu muss nur eine kompatible Kreditkarte hinterlegt werden. Für Android-Smartphone ist Google Pay hier die Anlaufstelle. Mit dem mobilen Bezahlsystem werden Bargeld und Kreditkarte überflüssig.
von Charlotte Ruzanski
Google Pay startet in Deutschland
Google Pay startet in Deutschland
© iStock-648135946

Bezahlen mit dem Smartphone: Heute präsenter denn je

In den letzten Jahren ist das Smartphone für die meisten Menschen zum wichtigsten Begleiter im Alltag geworden – und auch zum Bezahlen wird es inzwischen immer häufiger genutzt. Da sich mehr und mehr mobile Bezahlmöglichkeiten entwickeln, könnte der physische Geldbeutel theoretisch irgendwann sogar ganz wegfallen. Ganz egal, ob an der Kasse im Supermarkt, in der Drogerie, beim Bäcker oder im Restaurant – es genügt, das Smartphone an das Bezahlterminal zu halten und schon wird die Zahlung ausgeführt.

Kreditkarten die Google Pay unterstützen

Hanseatic Bank GenialCard
1,5
Sehr Gut
  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Ohne Kontowechsel
  • Versicherungschutz zubuchbar
  • Keine Auslandseinsatzgebühr
Bargeldbezug
0 €
Sollzinsen p.a.
13,6 %
Jahresgebühr
0,00 €
Gebührenfrei Mastercard GOLD
1,7
Gut
  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Keine Auslandseinsatzgebühr
  • Sehr gut im In- & Ausland
  • Hoher Sollzins
  • Transaktionen werden in Rechnung gestellt
Bargeldbezug
0 €
Sollzinsen p.a.
19,44 %
Jahresgebühr
0,00 €
Barclays Visa
1,7
Gut
  • Gebührenfreie Bargeldabhebung weltweit
  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Keine Auslandseinsatzgebühr
  • Hoher Sollzins bei Teilzahlung
Bargeldbezug
0 €
Sollzinsen p.a.
18,38 %
Jahresgebühr
0,00 €
N26 Smart
1,9
Gut
  • Inklusive Girokonto
  • Sehr gut im In- & Ausland
  • Bargeldabhebung weltweit
  • Nur mit Girokonto möglich
Bargeldbezug
0 €
Abheben Inland
5 Abhebungen: Gebührenfrei
Danach: 2,- € / Auszahlung
Sollzinsen p.a.
8,9 %
Jahresgebühr
58,80 €
N26 Standard
1,9
Gut
  • Inklusive Girokonto
  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Sehr gut im In- & Ausland
  • Nur mit Girokonto möglich
Bargeldbezug
0 €
Abheben Inland
3 bzw. 5 Abhebungen: Gebührenfrei
Danach: 2,- € / Auszahlung
Sollzinsen p.a.
8,9 %
Jahresgebühr
0,00 €
Hanseatic Bank GoldCard
2,0
Gut
  • Im ersten Jahr ohne Jahresgebühr
  • Ab 3.000 € Umsatz auch ab dem 2. Jahr ohne Jahresgebühr
  • Gutes Cashbackprogramm
  • Sehr gut im In- & Ausland
Bargeldbezug
0 €
Abheben in Fremdwährung außerhalb Europa/Weltweit
2 % Fremdwährungsgebühr
Sollzinsen p.a.
18,79 %
Jahresgebühr
0,00 €
35,00 € ab 2. Jahr
N26 You
2,3
Gut
  • Günstige Jahresgebühr
  • Sehr gut im In- & Ausland
  • Keine Auslandseinsatzgebühr
  • Nur mit Girokonto möglich
Bargeldbezug
0 €
Abheben Inland
3 bzw. 5 Abhebungen: Gebührenfrei
Danach: 2,- € / Auszahlung
Sollzinsen p.a.
8,9 %
Jahresgebühr
118,80 €
N26 Metal
2,3
Gut
  • Viele Versicherungen
  • Niedrige Sollzinsen
  • Sehr gut im In- & Ausland
  • Nur mit Girokonto möglich
Bargeldbezug
0 €
Abheben Inland
5 Abhebungen: Gebührenfrei
Danach: 2,- € / Auszahlung
Sollzinsen p.a.
8,9 %
Jahresgebühr
202,80 €
Barclays Gold VISA
2,4
Gut
  • Inklusive Auslandskrankenversicherung
  • Inklusive Reiserücktrittsversicherung
  • Guter Versicherungsschutz
Bargeldbezug
0 €
Sollzinsen p.a.
18,38 %
Jahresgebühr
0,00 €
59,00 € ab 2. Jahr
Barclays Platinum Double
2,4
Gut
  • Viele Versicherungen
  • Guter Travelservice
  • Bis zu drei Partner-Doppel gebührenfrei
Bargeldbezug
0 €
Abheben Inland
0 € mit Kreditkarte, 4 %, mindestens 5,95 € mit Maestro Karte

Abheben in der Eurozone
0 € mit Kreditkarte, 4 %, mindestens 5,95 € mit Maestro Karte

Abheben in Fremdwährung innerhalb Europa
0 € mit Kreditkarte, 4 %, mindestens 5,95 € mit Maestro Karte

Abheben in Fremdwährung außerhalb Europa/Weltweit
0 € mit Kreditkarte, 4 %, mindestens 5,95 € mit Maestro Karte
Sollzinsen p.a.
18,38 %
Jahresgebühr
99,00 €

Was ist Google-Pay?

Das mobile Payment-System ist der mobile Bezahldienst von Google. Der Internetriese ermöglicht so Kunden mit einem Android-Smartphone oder einer Smartwatch schnell und einfach kontaktlos zu bezahlen. Google Pay funktioniert mithilfe der NFC-Technologie (Near Field Communication). Smartphones oder Smartwatches, die Google Pay oder Android Pay nutzen können, verfügen über eine NFC-Funktion. Nutzer von Apple-Produkten wie dem iPhone oder der Apple Watch können Google Pay nicht nutzen, dafür jedoch Apple Pay, das entsprechende System von Apple selbst.

Kreditkartendaten auf dem Smartphone hinterlegen

Google Pay
Mobiles bezahlen per Android Pay.
© LDProd / iStock

Für die Nutzung von Google Pay werden die Daten der Kredit- oder Debitkarte im Android-Gerät (meist ein Smartphone) gespeichert. Beim Kauf erhält der Händler diese persönlichen Daten nicht, sondern nur einen verschlüsselten Code.

Die Abrechnung erfolgt im Grunde wie bei er Kreditkarte über das Konto der teilnehmenden Bank. Fast überall wo kontaktloses Bezahlen angeboten wird, ist auch das Bezahlen mit Google-Pay möglich. Neben Geschäften mit entsprechenden Kartenterminals nutzen auch viele Online-Shops diese Bezahlmöglichkeit. Selbstverständlich kann man damit auch im Google Play Store bezahlen.

Google Pay nutzen: Das gilt es zu beachten

Wenn Sie Google Pay nutzen möchten, benötigen Sie zunächst einmal ein NFC-fähiges Smartphone. Das Betriebssystem sollte mindestens Android 5.0 oder neuer sein. Außerdem ist die Google Pay-App erforderlich sowie eine Kreditkarte, deren Herausgeber Google Pay anbietet.

Google Pay einrichten

Die Einrichtung des Bezahlsystems auf dem eigenen Endgerät ist schnell und einfach durchgeführt: Wenn Sie die Google Pay-App starten, werden Sie aufgefordert, eine Kreditkartennummer hinzuzufügen. Folgen Sie dann den weiteren Anweisungen, haben Sie Ihre Kreditkarte mit dem Smartphone verbunden und auf diese Weise immer eine digitale Version der Karte bei sich.

Bezahlen mit Google Pay

Auch das mobile Bezahlen mit ihrem Android-Smartphone läuft völlig unkompliziert. Genau wie bei der kontaktlosen Zahlung mit Kreditkarte kommt es beim mobilen Bezahlen darauf an, das Gerät in die Nähe des Bezahlterminals zu halten. Achten Sie dabei darauf, Ihr Smartphone mit dem Rücken zum Termin zu halten.

Zahlungen mit einem Betrag bis zu 25 Euro werden umgehend freigegeben, für Zahlungen darüber ist die Entsperrung des Telefons erforderlich. Diese erfolgt je nach Modell per PIN, Fingerabdruck oder Face ID.

Welche Kreditkartenanbieter ermöglichen Google Pay?

Von den drei großen Kreditkartenanbietern VISA, Mastercard und American Express bieten alle grundsätzlich die Möglichkeit von Google Pay. Allerdings liegt es an den Kreditkartenherausgebern bzw. Banken, ob Sie eine Kooperation mit Google eingehen und somit für ihre Karte Google Pay anbieten.

Sind Sie auf der Suche nach einer Kreditkarte, die Google Pay ermöglicht, ist ein Kreditkarten-Vergleich eine gute Möglichkeit, um die passende Karte zu finden, die genau Ihren Vorstellungen und Ansprüchen an eine Kreditkarte entspricht.

Sicherheit beim mobilen Bezahlen mit dem Smartphone

Google Pay Sicherheit
Bezahlen mit Google Pay gilt als besonders sicher.
© Ridofranz / iStock

Zur Kommunikation des Smartphones mit dem Bezahlterminal an der Kasse befindet sich in den Geräten ein NFC-Chip. Diese Technologie wird von Experten aktuell als besonders sicher bewertet und funktioniert nach demselben Prinzip wie auch das kontaktlose Bezahlen mit der Kreditkarte an der Kasse.

Die Bezahlung per Smartphone gilt jedoch als noch etwas sicherer, denn im Vergleich zur physischen Karte kommt nur eine gerätespezifische Nummernfolge in Verbindung mit einem dynamischen und einmaligen Transaktionscode zur Verwendung – die Kreditkartennummer selbst kommt dabei nicht zum Einsatz.

Virtueller Sicherheitsschlüssel für jede Kreditkarte

Für jede hinterlegte Kreditkarte erstellt Google Pay einen eigenen virtuellen Sicherheitsschlüssel. Diese Art der Verschlüsselung bietet eine besondere Sicherheit, da die persönlichen Kreditkarteninformationen nicht ausgelesen werden könne und unter Verschluss bleiben. Dieses Vorgehen reduziert das Risiko eines Datenmissbrauchs oder Betrugs nochmals deutlich.

Für die Sicherheit der neuen Bezahlfunktion sorgt außerdem die Funktion “Find my device“, mit der sich ein verlorenes Smartphone aufspüren lässt. Danach kann der Inhaber die darauf befindlichen Finanzdaten löschen.

Datenschutz bei Google Pay

Kontaktloses Zahlen mit Google Pay
Durch die Verwendung von Google Pay werden weitere Daten an den Internetriesen weitergegeben.
© anyaberkut / iStock

Berücksichtigen sollten Nutzer von Google Pay, dass Google ohnehin schon einige Daten sammelt. Nutzen Sie nun auch den Bezahldienst des Internetriesen, so fügen Sie noch weitere Informationen in diese Datensammlung hinzu, wie beispielsweise Datum und Uhrzeit des Kaufs, Namen und Standort des Händlers sowie Wareninformationen.

Auf Grundlage dieser Daten kann bekommt Google ein umfassendes Bild über Sie und Ihr Kaufverhalten und kann Werbung und Angebote direkt auf Sie zuschneiden.

Um genau zu wissen, welche Daten von Ihnen gesammelt und verwendet werden, sollten Sie in den Datenschutzbestimmungen genau nachlesen wie Google diese verwendet.

Alternativen zu Google Pay

Neben Google Pay existieren noch zahlreiche weitere Versionen des Mobile Payments. Die wohl bekannteste ist Apple Pay für Nutzer von Apple-Endgeräten. Aber auch viele Smartphone-Hersteller wie Samsung oder Huawei bieten ein eigenes Mobile Payment-System an, ebenso wie Garmin, der Hersteller von Sport- und Smartwatches. Grundsätzlich funktionieren diese Methoden immer auf NFC-Basis und sind damit mit Bezahlstationen kompatibel, die kontaktloses Bezahlen ermöglichen.

Weitere relevante Seiten:

Kontaktlos bezahlen mit Kreditkarte
Kontaktloses Bezahlen mit NFC-Kreditkarten
Die meisten Kreditkarten verfügen mittlerweile über einen NFC-Chip für kontaktloses Bezahlen.
16 März 2022
Apple Pay in Deutschland
Apple Pay
Apple Pay Kreditkarten
Eine Kreditkarte mit Apple Pay-Funktion können Sie mit Ihrem iPhone oder Ihrer Apple Watch verbinden und so ganz bequem an NFC-Terminals bezahlen, ohne die Kreditkarte herausholen zu müssen. Mehr dazu.
11 April 2022
Garmin Pay: Kontaktlos bezahlen mit der Smartwatch
Mobile Payment
Garmin Pay Kreditkarten: Mit der Smartwatch bezahlen
Garmin Pay ist die erste Smartwatch, mit der Nutzer kontaktlos bezahlen können.
16 März 2022

Häufige Fragen

Egal ob Visa, Mastercard oder American Express – mit allen Kreditkartenherausgebern ist Google Pay prinzipiell kompatibel. Allerdings kommt es auf die Banken an, die Funktion auch wirklich anzubieten. Kostenlose Kreditkarten, die Google Pay unterstützen, sind zum Beispiel die Hanseatic Bank Genialcard, Barclays Visa, Gebührenfrei Mastercard Gold, Consors Finanz und N26 Mastercard. Bei teureren Kreditkarten, also Gold- oder Platin-Varianten, ist Google Pay meist auch möglich.

Google Pay ist das Pendant zu Apple Pay für Android-Smartphones oder Smartwatches. Dazu muss eine kompatible Kreditkarte im Smartphone oder in der Watch hinterlegt werden, über die dann Zahlungen abgebucht werden können. Danach kann mit dem Handy oder der Uhr dank NFC-Technologie bezahlt werden.

Google Pay ist ein mobiles Bezahlsystem, das die Verwendung von physischen Kredit- oder Girokarten unnötig macht. Um Google Pay zu nutzen, müssen Sie eine gültige und kompatible Kreditkarte in Ihrem Wallet hinterlegen. Dazu geben Sie die Kreditkartendaten ein oder scannen Sie mithilfe der Smartphone-Kamera. Anschließend müssen Sie Ihre Sicherheitszahl angeben und sich mithilfe eines Sicherheitscodes oder einer TAN verifizieren. Danach können Sie problemlos kontaktlos bezahlen, solange Ihr Smartphone sowie das Kartenlesegerät über die NFC (Near-Field-Communication) Technologie verfügt. Für Zahlungen über 25 Euro müssen Sie Ihre Karte entsperren.

In unserem Kreditkartenvergleich haben sich besonders die Hanseatic Bank Genialcard, Barclays Visa sowie N26 hervorgetan. Alle drei Karten haben keine Jahresgebühr, sind problemlos im Ausland nutzbar und auch im Inland kostenlos, zum Beispiel beim Bargeldbezug. Außerdem gibt es von allen drei Kreditkarten noch exklusivere Versionen, falls Sie eine Kreditkarte mit mehr Funktionen und Extras benötigen, z.B. N26 You oder die Hanseatic Bank GoldCard.

Über die Autorin
Charlotte Ruzanski
Charlotte Ruzanski hat nach ihrem Bachelor-Studium der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft / Skandinavistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau im Sommersemester 2013 ihren Master der allgemeinen Sprachwissenschaft abgeschlossen. Seit Oktober 2013 ist sie Teil der Redaktion der qmedia GmbH.
Kreditkarte24.de finanziert sich über sogenannte affiliate Partnerschaften. Wenn Produkte über Verlinkungen auf der Seite erworben werden, bekommen wir eine kleine Provision. Diese Partnerschaften beeinflussen jedoch in keiner Weise den redaktionellen Inhalt der Seite. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Das könnte Sie auch interessieren