Geeignete Kreditkarten für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche sollen schon frühzeitig lernen, mit Geld umzugehen. Auch der Gebrauch einer Kreditkarte darf dazu gehören. Um junge Menschen davor zu schützen, unüberlegt einzukaufen und in hohem Maße Geld durch die Verlockung der bargeldlosen Bezahlung auszugeben, sind die Auflagen sehr hoch, wenn Minderjährige eine Kreditkarte auf ihren Namen ausstellen lassen wollen.

Trotzdem kann vor allem auf Klassenfahrten oder bei einem Schüleraustausch eine Kreditkarte äußerst sinnvoll sein. Mit Prepaid Kreditkarten kann man gut kontrollieren, wie viel Geld die jungen Leute mit der Kartenzahlung ausgeben. So können auch Minderjährige schon von den Vorteilen einer Kreditkarte profitieren und bargeldlos bezahlen oder Geld abheben.

Eine besonders schützenswerte Verbrauchergruppe

Die Kreditfähigkeit von Minderjährigen ist gesetzlich eingeschränkt. Der Gesetzgeber will die jungen Verbraucher schützen, damit sie sich nicht durch unüberlegte Ausgaben in die Überschuldung stürzen. Deshalb ist die Ausstellung einer Kreditkarte an Einschränkungen gekoppelt. Eine Prepaid Kreditkarte ist von einigen Anbietern aber schon ab dem siebten Lebensjahr erhältlich. Sie gilt als der perfekte Einstieg in die Welt der bargeldlosen Bezahlung.

Die Funktionsweise von Prepaidkarten ist einfach: Die Bezahlung damit ist nur möglich, wenn zuvor Geld auf die Karte geladen wurde. Ein Kreditrahmen wird nicht eingeräumt, somit kann auch die Karte nicht überzogen werden. Dieser Aspekt ist gerade für besorgte Eltern wichtig. Die Prepaidkarte bietet sich aber nicht nur für Kinder an. Auch für Jugendliche kurz vor der Volljährigkeit ist sie schon eine interessante Option, wenn man ins Ausland reisen will oder erste Einkäufe im Internet selbständig tätigen will.

Prepaidkarten bieten viele Vorteile

Die Karten für junge Menschen sind an viele Vorzüge gebunden. Vor allem schützen sie vor unerwarteten Kostenfalle. Außerdem behalten Eltern dadurch jederzeit die Kontrolle und die Übersicht über die mit der Kreditkarte getätigten Ausgaben. Abgesehen davon haben Prepaidkarten die gleichen Funktionen wie klassische Karten mit Kreditrahmen. Man kann damit Geld am Automaten abheben und bargeldlos bezahlen. Bei Aufenthalten im Ausland, auf Klassenfahrten oder auch bei einem Schüleraustausch ist das sehr von Vorteil, denn die Mitnahme von großen Mengen an Bargeld entfällt. Damit sind Prepaidkarten auf Reisen ein sehr sicheres Zahlungsmittel. Falls nötig, kann ein Guthaben auf der Karte von zu Hause aus aufgeladen werden. Die Eltern können dadurch jederzeit kontrollieren, wie viel Geld ihr Nachwuchs auf Reisen ausgibt und notfalls finanziell unterstützen.

Kreditkarten für online Käufe

Sehr beliebt ist die Kreditkarte natürlich auch zum Einkaufen im Internet. Auch Jugendliche möchten schon Einkäufe im Internet tätigen und müssen mit einer Prepaidkarte nicht bei den Eltern anfragen. Für diesen Zweck gibt es übrigens eine interessante Alternative. Eine virtuelle Kreditkarte wurde speziell dazu erfunden, online einzukaufen. Diese Karte unterscheidet sich von klassischen Plastikkarten nur dadurch, dass sich nicht physisch ausgestellt wird. Sie geht also nicht verloren und wird auch nicht gestohlen. Eine virtuelle Karte besteht nur aus einer Kartennummer, aus dem Ablaufdatum und aus einem zusätzlichen Sicherheitscode.

Kreditkarten mit Jugendschutz

Besonders erwähnenswert ist übrigens der integrierte Jugendschutz. Eine Kreditkarte für Jugendliche und Kinder kann nicht dazu verwendet werden, um Ausgaben zu bezahlen, die nach dem Jugendschutzgesetz verboten sind. Bei den meisten Karten kann man sich außerdem eine SMS schicken lassen, um jederzeit über den Kontostand informiert zu sein und Bewegungen auf dem Konto zu verfolgen. Auf Wunsch ist es sogar möglich, die Karte an ein Limit zu koppeln. Das heißt, die Kartennutzung wird verhindert, sobald dieses Limit ausgeschöpft ist. Damit kann eine Bank gemeinsam mit den Eltern verhindern, dass die Karte mit dem Geld von Freunden aufgeladen wird. Sehr hohe Ausgaben lassen sich dadurch ebenfalls kontrollieren.

Diese Konditionen sind zu erwarten

Wie normale Plastikkarten kostet auch eine Prepaidkreditkarte häufig Geld. Deshalb lohnt sich ein Vergleich der Kosten, bevor man sie beantragt. Einige Herausgeber halten besondere Konditionen für Jugendliche vor. Einige Karten sind kostenfrei, hier gibt es auch keine besonderen Auflagen zu erfüllen. Andere Anbieter stellen eine kostenfreie Karte für die Kinder von Bestandskunden zur Verfügung. Wieder andere Banken halten deutlich günstigere Preise für die jungen Kunden vor.

Neben der Jahresgebühr fallen aber weitere Konditionen an, die man vergleichen sollte. Bargeldabhebungen können mit hohen Kosten verbunden sein, bei einigen Herausgebern sind sie kostenfrei. Auch ist das Angebot an Zusatzdienstleistungen oft sehr eingeschränkt. Auslandskrankenversicherungen und ähnliche Absicherungen findet man bei Prepaidkarten häufig nicht. Allerdings sind sie für junge Leute auch nicht zwingend erforderlich, oder sie können separat abgeschlossen werden.

Kinder und Jugendliche als interessante Kundengruppe

In der Praxis zeigt sich, dass die Kreditkarten-Anbieter das Angebot für junge Leute immer weiter ausbauen. Die meisten Kreditkartenherausgeber haben eine Prepaidkarte für Jugendliche schon im Angebot. Damit können auch Kinder ab dem vollendeten 7. Lebensjahr und Jugendliche schon am bargeldlosen Bezahlverkehr teilnehmen und den Umgang mit der Kreditkarte Schritt für Schritt lernen. Dank der Prepaidkarte drohen keine unerwarteten Kosten, und auch die befürchtete Verschuldung lässt sich so umgehen. Dank der attraktiven Konditionen bleibt auch der Kostenfaktor in jungen Jahren noch sehr überschaubar.

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